Helene Beach Festival 2016 – Recap

12.8.2016
Ruben
Music, Nachtleben

Vom 28.07. bis zum 31.07. fand am Helenesee bei Frankfurt an der Oder das Helene Beach Festival statt – und dank Smirnoff durfte ich live dabei sein. Ich möchte gerne meine Erlebnisse mit euch teilen und versuche das mal etwas mit Struktur wiederzugeben.

Meine Ankunft war am Donnerstag, dem ersten Festival-Tag nach der Pre-Party. Das Hauptgelände war noch geschlossen, so dass ich mich erstmal an den Strand gesetzt habe und den Klängen von den Deep-House-Größen Super Flu und Dapayk*Live gelauscht habe, welche bereits beim Smirnoff Sound Collective Camp gespielt haben. Zum gesamten Gelände sei gesagt, dass ich wohl kaum einen so schönen Ort für ein Festival gesehen habe. Da dort für den Rest des Jahres ebenfalls ein Camping Platz ist, war dieser ziemlich schön in einem kleinen Wäldchen gelegen. Direkt davor zog sich eine lange Strandpromenade mit verschiedenen Ständen, kleinen Imbissen und Ähnlichem. Das Wetter spielte das ganze Wochenende super mit, weshalb fast alle Besucher einen Großteil ihrer Zeit am Strand und im See (laut Einheimischen der sauberste Deutschlands!) verbracht haben – wenn sie nicht gerade tanzen oder schlafen waren. Das Helene Beach bietet dementsprechend eine hochwertige Symbiose aus Urlaub und Musik.

Am Donnerstag selbst habe ich allerdings eher Kräfte gespart, um dann den Freitag so richtig genießen zu können, denn da ging es erst komplett los auf allen Bühnen. Bei meiner „Homebase“, dem Smirnoff Sound Collective Camp sollte der Headliner des Camps, welches zwischen Camping und Gelände angesiedelt war, spielen – Richie Hawtin und seine Kollegin Hito, zusammen auch als ENTER. bekannt. Auch schön war, dass ich die beiden kurz vor ihrem Auftritt erleben konnte! Es war richtig interessant zu bemerken, dass auch große Künstler bodenständig und nett auftreten können. Das Smirnoff Sound Collective funktioniert nach dem Prinzip, dass ein bekannter DJ einen jungen aufstrebenden unter seine Fittiche nimmt und es zum kreativen Austausch zwischen den beiden kommt (auch abseits der Live-Auftritte) – zum Beispiel beim kommenden Dockville Kompakt mit Michael Mayer und WEVAL. Das gesamte Camp besteht aus einigen Wohnwagen, die neben Smirnoff-Bars auch eine kleine Disco beherbegen und vom DJ-Trailer abgeschlossen werden. Damit gehts dann auf Tour durch Deutschland von Festival zu Festival, um jeweils gute Musik abzuliefern.. super Konzept in meinen Augen!

Nach Richie und Hito standen für mich einige weitere Highlights an: MoTrip, SSIO und Fritz Kalkbrenner. Keinen habe ich jemals live gesehen und gerade MoTrips Show hat mir super gefallen, da er nicht nur Teitel aus dem neuesten Album performt hat (egal wie lange es auf Platz 1 war und hoch und runter gespielt wurde, „So wie du bist“ finde ich trotzdem noch atemberaubend schön!). Auch Richie Hawtin hat noch einmal auf der Electronic Mainstage gespielt und somit den Eindruck vom gesamten Abend bestätigt – der Mann weiß einfach wie es geht. Letztes Jahr habe ich ihn noch knapp verpasst und mich im nachinein richtig geärgert. da er unter dem wirklich simplen Pseudonym Richie Rich aufgelegt hatte und ich das einfach nur nicht gecheckt hatte und dank Smirnoff konnte ich das auf dem Helene Beach nachholen. Danke an dieser Stelle auch an Nadine und Jannic und an die gesamte Organisation dahinter für den lieben Empfang!

Nach dem zweiten Strandtag gings dann gegen Abend langsam wieder los. Zunächst einmal mit einem der leckeren Burger zur Musik des Freudentaumel-Kollektivs aus Berlin, das den gesamten Abend beim Smirnoff Sound Collective Camp gespielt hat. Weiter gings anschließend auf dem Hip-Hop Beach, der sich von Karate Andi über Lance Butters kontinuierlich steigerte und mit der 187 Straßenbande in meinen Augen völlig entlud. Das heißt: Super Stimmung und viel Spaß auf der Bühne (Bonez hat mit einem Fahrrad getanzt?) kombiniert mit vielen 187-Fans, die jede Zeile auswendig kannten und mit T-Shirt oder Pulli ausgestattet waren – einer meiner Lieblingsmomente dieses Jahr. Da mir der ganze Rap dann auch langsam zu viel wurde war es umso besser, dass ich vor die Wahl gestellt wurde, ob ich nun weiter bei der Laguna Beach Stage der Sisyphos-Crew rund um Yetti Meissner und Atlantik* (live! wunderbar!) oder der Electronic Stage, die internationale Größen wie Sam Paganini, Dubfire und Simina Grigoriu in petto hatte, feiern wollte. Alles in allem ein sehr schöner Ausklang, denn am Sonntag war das Abenteuer für mich dann auch schon wieder zu Ende.

Mein Fazit fällt durchaus positiv aus: die Location ist ein Traum und sämtliche Acts bei denen ich gewesen bin, haben mich super entertained. Lediglich das Booking der größten Bühne hat mir nicht so sehr gefallen, das war dann doch schon sehr radiotauglich und erinnerte mich eher an Konzert als Festival – meine persönlichen Headliner sind halt nicht zwingend die gewesen die auf dem Plakat ganz oben standen (looking at you Mark Forster!). Ohne Smirnoff wäre das Ganze nicht möglich gewesen. Falls ihr auf euren nächsten Festivals die Wagen des Smirnoff Sound Collectives seht – hingehen! Gute Musik und nette Menschen, den ganzen Tag lang. Danke!

 

 

Über den Autor

Ruben Mein Name ist Ruben und ich bin waschechter Hamburger, 25 Jahre jung, du triffst mich in der Schanze mit Bierchen an der Straßenecke. Musik ist mein Fachgebiet, speziell Rap und Techno.

Send this to a friend