Saxony-Anhalt, Drugs & Rock’n’Roll: Hin und weg beim Melt! 2016 #musikdurstig #sponsored

05.8.2016
wolfenwax
Nachtleben, Werbung

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Wenn bei Gräfenhainichen Bässe und Gelächter über den Gremminer See schallen, Scheinwerfer und Stroboskop den Abendhimmel erleuchten und hinter den omnipräsenten und essentiellen Sonnenbrillen unzählige Raver-Augen glitzern, dann kann das nur eines bedeuten: Melt!

Ich durfte zu meiner großen Freude auch der diesjährigen Ausgabe des Melt! Festival beiwohnen und hatte, wer hätte es auch anders erwartet, ein grandioses Wochenende in Ferropolis, welches mir noch lange ein breites Lächeln ins Gesicht zaubern wird. Angefangen beim wieder einmal mit absoluten Hochkarätern besetzten Line-Up mit großartigen Künstlern jeglicher Couleur, über die meines Erachtens jedes Mal tadellosen Organisation bis hin zur liebevollen Umstrukturierung, ,Neugestaltung und Dekoration nahezu aller Bereiche des Festivalgeländes und nicht zuletzt durch das Gelände selbst dürfte auch das Melt! 2016 jedem Besucher in bester Erinnerung bleiben.

Warsteiner hat sich auch in diesem Jahr einiges einfallen lassen, um es beim Melt! wieder so richtig scheppern zu lassen: Für ambitionierte Early Birds wurde Ferropolis am Donnerstag mit einer standesgemäßen Pre-Party auf dem Campingplatz eröffnet. Dafür holte Warsteiner Starskie und Junge Junge für den Festival-Einstand an den Start. Für mich recht unbekannte Namen, die mich aber umso mehr positiv überraschten. Und auch mein im elektronischen Bereich durchaus anspruchsvoller Musikgeschmack sollte bereits an meinem ersten Festivaltag nicht enttäuscht werden. Eine meiner ersten Station war Bluestaeb auf der Medusa Stage und der junge Berliner legte ein Set hin, das sich gewaschen hatte. Leider konnte ich nur etwa die Hälfte der Show sehen, doch die bombige Stimmung und eine permanent wachsende Crowd gaben dem Produzenten aus der Hauptstadt Recht und auch den nötigen Applaus.

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Helena Hauff /// Big Wheel Stage

Nach einem kurzen Intermezzo bei Graham Candy auf der Main Stage machte ich mich daran, das mir durch mehrere Besuche relativ vertraute, aber in diesem Jahr neu gestaltete und umstrukturierte Festivalgelände zu erkunden. Neben Klassikern wie der Handbrotzeit und den befestigten Gebäuden in Ferropolis, die in Form von Toiletten und Stages wie der Orangerie für wirklich jeden Gast etwas zu bieten hatten, fielen vor allem die neue Lage der Melt! Selektor Stage, die coole Block Party und der Forest positiv ins Auge. Peverelist und Kowton läuteten um 19 Uhr meinen Abend der elektronischen Art ein und waren ein großartiges Vorprogramm zur Grande Dame des deutschen Techno, Helena Hauff, die auf der Big Wheel Stage jeglichen Vorschusslorbeeren Recht gab. Bei Gold Panda auf der Melt! Selektor Stage ging es hingegen wieder etwas ruhiger zu, was nach den hauffschen Brachialklängen aber nicht ungelegen kam. Tame Impala stellten unterdessen auf der Main Stage unter Beweis, warum sie einer der Headliner des diesjährigen Melt! waren, für was ich allerdings ob der anstehenden Gigs von Andy Stott (Live), Skepta und Vril (live) nur recht wenig Zeit entbehren konnte, bevor mir Ben Klock, DJ Koze und Cosmin TRG den Rest der Nacht versüßten.

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Etwas abseits des ganz großen Festivaltrubels, genauer am Camping North ging es jedoch nicht minder hoch her: Bei der #MUSIKDURSTIG Area von Warsteiner sorgten unter anderem JUNGE JUNGE aus Köln, Durchstarter Niklas Ibach, Starskie oder Eugen Haupt für feine musikalische Unterhaltung und edelste Stimmung unter den Campern und Festivalgästen. Mit Bierdosenkicker, entspannten Sesseln, gut sortierter Bar und feierwütiger Gesellschaft der ideale Zwischenstopp auf dem Weg zum Festivalgelände. Friede, Freude, Freilufttanz in der Warsteiner #MUSIKDURSTIG Area. Kalte Drinks, gute Musik und ein ganzes Festival voller Freunde – dolce vita!

Am frühen Nachmittag kehrte ich an den Ort des Geschehens zurück und fand, bei nach wie vor suboptimalem Wetter, eine immer noch über alle Maßen motivierte Festivalcrowd, beste Stimmung an den Bühnen und exzellentes Programm auf selbigen vor. Besonders der Sleepless Floor verdiente an diesem Samstag meine genauere Aufmerksamkeit und – was soll ich sagen? Das exzellente Line-Up und die spezielle Stimmung dieses Floors haben nur wenige Unterbrechungen für zwischenzeitliche Erkundungen des Festivalgeländes gelassen, welche aber ebenfalls von formidabler Musik gekennzeichnet waren – das nennt man dann wohl hervorragendes Booking. Begonnen bei Shed am frühen Abend, Virginia (live) mit Steffi und Dexter, Ed Davenport, dem überragenden Kobosil, der zu einem komplett unerwarteten Zeitpunkt nach apokalyptischen Technobässen einfach mal “Blue Monday” droppte, mit Blind Observatory, dem ebenfalls überragenden Benjamin Damage, Jamie xx, Steffi, Freddy K, Dr. Rubinstein, ø [Phase] und vielen vielen mehr auf den einzelnen Bühnen von Ferropolis – Chapeau!

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Symphonie der Illumination am Sleepless Floor.

Nach einer späten Heimkunft nach diesem exzeptionellen Festivalsamstag war es nur angebracht, den letzten Tag ein wenig ruhiger angehen zu lassen. Erste Adresse: DJ Heroin im neuen Forest am Ende der Halbinsel. Eine verträumte, versteckte kleine Ecke des Festivals, in der eine durchaus ansehnliche Crowd dem jungen Kölner lauschte. Einzig die kolossale Lautstärke der Big Wheel Stage, die die Menge dabei im Rücken hatte, trübte den Eindruck ein bisschen. Qualitativ machte auch der Sonntag extrem viel her: The Black Madonna, der US-Exportschlager aus Chicago, die von der Panorama Bar bis Ibiza überall feiert und gefeiert wird und Motor City Drum Ensemble waren an der Big Wheel Stage für die Tanzphasen des Sonntagabends – ja, die geschundenen Beinchen bedurften durchaus ihrer Ruhepausen – musikalische Unterhaltung, die man sich nicht besser hätte wünschen können.

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Was bleibt vom Melt! 2016? Was bleibt von drei Tagen Bässen und Liebe in Ferropolis? In meinen Augen, wie bisher immer in meiner Erfahrung: Spaß, Freude, exzellente Musik und eine nachhaltende Wärme ums Herz, von der sich in den kalten Wintermonaten zehren lässt. Ich für meinen Teil bin immer wieder gerne am Gremminer See, wenn die Festivals rufen und folge deren Ruf auch nur allzu gerne. Wer einmal unter den gestrengen Blicken der stählernen Giganten von Ferropolis gefeiert hat, weiß sicher von was ich spreche #youmeltmyheart – da ist was dran. In diesem Sinne – bis 2017!

Vielen Dank an Warsteiner und das Melt! für die gute Zeit – wir sehen uns!

IN KOOPERATION MIT WARSTEINER.

Über den Autor

wolfenwax

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