Das FLOW Festival: Ungebrochene Liebe #Sponsored

01.9.2016
Tom
Kolumnen, Stage, Travel Machines

Nach einem knappen Jahr der schier unendlichen Sehnsucht haben wir sie endlich wiedergesehen, unsere große Liebe! Es waren Monate der Trennung, der Einsamkeit und Begierde, bis es schlussendlich zum erneuten Zusammentreffen kam. In die Arme schließen konnten wir uns jedoch nicht, das Areal war dafür einfach zu groß! Die Rede ist nämlich mitnichten von einer jungen Dame, unsere Aufmerksamkeit gilt vielmehr einem der wohl liebevollsten und atmosphärisch dichtesten Festivals des Planeten: dem FLOW Festival!

Wie auch in vergangenen Jahr, als wir diesem Kleinod unseren ersten Besuch abgestattet haben, bot das einmalige Gelände der Energieproduktionsstätte Suvilahti inmitten der finnischen Hauptstadt Helsinki eine auf seine Art einmalige Kulisse für 3 Tage Konzerte & Kunst, Essen & Ekstase. Da fällt es einem schwer, bis zum Schluss dieses Textes ein Fazit zurückzuhalten – kann es uns jemand verdenken?

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Schliesslich zieht einen das einmalige Ambiente sofort in seinen Bann. Kaum 15 Gehminuten oder wenige U-Bahnstationen von Zentrum der Stadt entfernt bildet der industrielle Charakter des Geländes einen perfekten Rahmen für ein Festival der etwas anderen Art – dem FLOW eben!

Doch wer Industriebauten mit Brutalismus verbindet, der denkt in unserem Fall komplett falsch: Skandinavisches Design und die damit verbundene einmalige Ästhetik ist wie wir wissen weltbekannt und wurde auch auf dem Gelände ausgiebig angewendet und war an jeder Ecke zu bestaunen! Sei es die behutsame Dekoration der einzelnen Gebäude, seien es die zahlreichen und überlegt platzierten Sitzmöglichkeiten oder im großen Rahmen gedacht die teilweise wirklich einzigartigen Stages und Zelte – hier hat wirklich alles gepasst.

Bestes Beispiel ist wohl die unten zu sehende Bright Balloon 360° Stage, ein kleines und oftmals vollbesetztes Amphitheater, in dem viele der kleineren Künstler aufspielen durften. Klare Sache: Wer das FLOW Festival einmal besucht, der kommt aus dem Staunen und Schwärmen nicht mehr heraus!

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Das merkt ihr sicherlich auch an diesem kleinen Rückblick – welcher Festivalrecap kommt normalerweise denn erst im dritten Absatz auf die Musik zu sprechen? Wohl kaum einer, doch unsere Eindrücke mussten zuerst verarbeitet und mitgeteilt werden. Jetzt endlich ist der eigentliche Grund unseres Besuchs, die Musik im Mittelpunkt unseres Interesses – und auch da hat das FLOW so ziemlich alles richtig gemacht!

Es wurde nämlich ein perfekter Mix zwischen bekannten internationalen Acts wie Iggy Pop, Chvrches, Morrissey, New Order, Descendents oder Daughter und vielen einheimischen (und vorher meiner Wenigkeit weniger bekannten, inzwischen allerdings sehr bekannten) Künstlern wie Jaakko Eino Kalevi, Liima oder Alma geboten.

Doch 2 Auftritte sind mir besonders in Erinnerung geblieben: Zum einen war das mit Sicherheit der Auftritt von Mikko Joensuu, dessen Musik eines der größeren Zelte mit sphärischen Klängen erfüllte, zum anderen war es das Konzert von Massive Attack die – neben den gewohnt überragenden Visuals – besonders im Zusammenspiel mit den gehypten Young Fathers eine überragende Show boten.
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Und überragend war auch so ziemlich alles abseits der Bühnen: Das vielfach gerühmte Essen machte seinem Ruf alle Ehre, von den sonst festivaltypischen Fast Food-Buden war weit und breit nichts zu sehen und somit wurde dem hungrigen Magen nicht nur eine große Auswahl, sondern auch wirklich leckere Speisen angeboten. Diese konnte man dann auch in aller Ruhe verköstigen, denn die Stände und Essmöglichkeiten waren dankender Weise fern des Pendelverkehrs zwischen den einzelnen Bühnen platziert – eine gute und sinnvolle Lösung!

Grundsätzlich haben wir schnell merken dürfen, dass alle ein Festival betreffende Faktoren überlegt in Angriff genommen wurden: Kaum Schlangen am Einlass, keine langen Wartezeiten bei der Besorgung von Speis und Trank und auch die von anderen Events gewohnt problematische Klosituation war quasi nicht vorhanden – die Folge war überall eitler Sonnenschein! Kein Wunder, dass das FLOW Festival in diesem Jahr wieder Anziehungspunkt für Jung und Alt war – zum wiederholten Male hieß es: Ausverkauft! Glückwunsch auch von unserer Seite!

Nur eine, ja eine Frage steht nun noch im Raum: Wann gibt es Tickets für das kommende Jahr? Wir sind natürlich wieder mit dabei!

In Kooperation mit dem FLOW Festival 

Über den Autor

Tom Prokrastineur und Lebemann | besitzt ein Waffeleisen und kann damit umgehen | sieht nicht aus wie Moritz Bleibtreu |duscht bevorzugt nackt | Bei Beschwerden: Er hat mit der Sache nichts zu tun, wird jedoch den Schuldigen persönlich zur Rechenschaft ziehen!

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