Erfrischend visionär: Das C-HR Festival in Berlin

24.10.2016
Willy
Art & Design, Kolumnen, Werbung

Trotz seiner mehr als 100-jährigen Geschichte hat das Kaufhaus Jandorf in der Berliner Brunnenstraße wohl kaum so viel Kreativität, Ästhetikverständnis und innovative Gedanken erlebt wie in den letzten Wochen. Das 1904 eröffnete Warenhaus war nämlich für knapp 12 Tage, genauer gesagt vom 12. bis 23. Oktober, Schauplatz aufschlussreicher Vortrage & ausgewählter Workshops, von innovativen Zukunftsideen und kreativen Lösungsansätzen: Die historische Stätte im Herzen Berlins war der Veranstaltungsort des C-HR Festivals!

Das erstmalig stattfindende Event setzte sich dabei nicht nur mit aktuellen Gesellschaftsanalysen und Zukunftsvisionen auseinander, es legte zudem den Qualitätsfaktor weit vor sein quantitatives Pendant und somit konnte man als Besucher – der Eintritt zu allen Veranstaltungen war für jedermann kostenlos – auch wirklich alle für einen wichtigen Programmpunkte miterleben.

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Davon wurden im Laufe der Tage zahlreiche geboten, kreative Köpfe aus der ganzen Welt mit vielfältigen Themenkomplexen wie Design, Kunst oder Kultur gaben vor Ort getreu dem Festival-Motto TOMORROW, TODAY Einblicke in ihre zukunftsvisuelle Arbeit und ihre von Nachhaltigkeit geprägten Ideen und den Besuchern war es ausdrücklich gestattet, in entspannter und ungehetzter Atmosphäre zu bestimmten Inhalten Fragen zu stellen.

c_hr_festival_key_visual_tower_web-1Zur besseren Orientierung für alle Teilnehmer zogen sich die jeweiligen Veranstaltungstage des C-HR Festivals immer von Mittag bis Mitternacht und waren in drei verschiedene Segmente unterteilt: Jeden Tag zwischen 12 und 14 Uhr traf man sich zum gemeinsamen Essen und konnte in völlig relaxter Umgebung Vorträgen ausgesuchter, zumeist höchst innovativer Projekten lauschen.

Als Besucher mehrerer Festivaltage hat mich dieser wiederkehrende Programmpunkt zum Start besonders begeistert, das lauschen äußerst kreativer Ideen in Zusammenhang mit leckerem Essen war die perfekte Vorbereitung für die kommenden Stunden.

Am späteren Nachmittag zwischen 15 und 17 Uhr waren dann nämlich im imposanten Sandsteinbau in Berlin-Mitte Workshops und Diskussionen auf dem Programm, die der alles umgreifenden Kernfrage „Wie sieht die Zukunft aus?“ auf den Grund gingen und bei denen nicht eine reine Bestandsaufnahme, sondern die Suche nach positiven Veränderungen im Mittelpunkt des Interesses stand.

14753654_1256855687688913_5488377947543572106_oDer Abend im Warenhaus Jandorf stand dann regelmäßig im Zeichen darstellender Kunst, es wurde ein wechselndes Programm aus Musikaufführungen und  Ausstellungen, Installationen und Fashion-Shows geboten, die das – sowieso schon sehr entspannte – Tagesprogramm abrundeten.

Dieser sehr entzerrte Tagesablauf war meiner Meinung nach die genau richtige Herangehensweise an das Projekt, durch die sinnvoll verteilten Programmpunkte konnte man nämlich genau den Rednern Aufmerksamkeit schenken, deren Themenkomplexe besonders relevant für einen schienen – ne super Idee! Dennoch bliebt zwischen den Vorträgen, Diskussionen und Meetings noch genug Zeit, um sich miteinander auszutauschen, mit den Rednern ein kurzes Pläuschchen zu halten oder die gerade gewonnenen Eindrücke auf sich wirken zu lassen.

An dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben sollte Toyota. Der größte Automobilhersteller der Welt hat als Hauptsponsor des kostenfreien C-HR Festivals die 12 kreativen Tage erst möglich gemacht, war unter anderem auch mit einem Modell des gleichnamigen Toyota C-HR vor Ort und hat nebenbei für die ein oder andere Überraschung gesorgt:

An einem der Festivalabende stand nämlich plötzlich Synthie-Popper Roosevelt für ein spontanes Konzert auf der Bühne, der mit seinen entspannten Sounds der Menge eine tolle Show bot – Klasse! Dort erfuhr ich dann auch, dass offenbar zwischen der Musik und dem Automobilbauer eine größere Verbindung besteht, von der alle Musikfans profitieren werden:

Toyota bringt Roosevelt nämlich nicht nur für euch in Frankfurt und Hamburg auf die Bühne (Tickets dafür bekommt ihr hier), der Automobilbauer hat zudem auch gerade eine Special Edition namens Toyota C-HR Ampya auf den Markt gebracht, dessen Käufer sich nicht nur über das Auto, sondern auch über  2 VIP-Tickets für das nächste MELT-Festival freuen dürfen – ne schöne Idee!

Und wer leider nur begrenzt vor Ort sein konnte, dem geben wir zum Schluss noch folgenden Tipp: Nach einer kurzen Registrierung können alle Interessierte fast jeden Programmpunkt in der Mediathek des C-HR Festivals nachverfolgen – es lohnt sich!

In Kooperation mit Toyota

Über den Autor

Willy Dr. Lima

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