Links, rechts, Uppercut: Mein Besuch im Under Armour AJ Fight Camp!

19.12.2016
Willy
Fashion, Stuff

Vor einigen Tagen wurde mein Leben durch eine einmalige Erfahrung bereichert, die meine Schlagfertigkeit auf die Probe gestellt hat – und diesen Satz könnt ihr gerne wortwörtlich nehmen! Ich war nämlich zusammen mit anderen Bloggern in Manchester bei Under Armour zu Besuch; der auf Trainingsbekleidung spezialisierte amerikanische Brand hatte uns nämlich zum Kampf um die Krone der IBF Schwergewichts-Weltmeisterschaft zwischen Anthony Joshua und Eric Molina eingeladen!

Da ich noch nie einen Boxkampf dieser Größenordnung (die Arena in Manchester war zu diesem Zeitpunkt mit über 20.000 Menschen restlos ausverkauft!) live und in Farbe erleben durfte, habe ich natürlich gleich zugesagt. Da wusste ich jedoch noch nicht, dass am Tag vor dem großen Battle ein weiterer Punkt auf dem Programm stand: Ich und meine Bloggerkollegen aus Deutschland und Großbritannien wurden nämlich noch zu einem kleinen Workshop eingeladen, der natürlich mit dem am nächsten Tag angesetzten Kampf in Verbindung stand und dessen Name schon verrät, was vor Ort so passieren würde: Ich war Teilnehmer des Under Armour AJ Fight Camps!

Doch zu meinem Glück begann der Trip superentspannt: Nach dem Check-In im Hotel habe ich schnell meine Kollegen von der Bloggerfront kennengelernt und mich auch gleich supergut mit ihnen verstanden. Wir waren dann gemeinsam im Under Armour-Headquarter von Manchester zu Besuch, wo uns der superentspannte Produktmanager Stephen den neuen Stuff für’s nächste Jahr vorgestellt hat.

Da ich ja selber gerne sportlich unterwegs bin, fand ich die neue Kollektion von Under Armour auch ziemlich gelungen, umso geiler fand ich es, dass wir alle ein eigenes Paket mit einigen Pieces zur Verfügung gestellt bekommen haben. Dass es sich dabei um die Klamotten handeln würde, die ich bei meinem Training im Under Armour AJ Fight Camp tragen würde, war mir da schon bewusst. Mit entsprechender Vorfreude ging es dann auch los zur Location.

Natürlich habe ich mir da vorher Gedanken über den Ablauf vor Ort gemacht. Mein Problem war weniger die zu erwartende Anstrengung oder fehlende Technik (ich hatte ja bereits zuvor ab und zu zum Spaß mal geboxt), als mein eigener Zustand: Wenige Tage vor meiner Reise nach Manchester hatte ich mir ne Rippe geprellt, nicht die besten Voraussetzungen, um mich mit den supernetten britischen Bloggern in ‚Showkämpfen‘ zu battlen.

Meine Sorge war dann aber völlig unbegründet: Unser erfahrener Instructor Neil, der als Trainer sogar bei mehreren Olympischen Spielen dabei war und dessen Schützlinge dort auch Goldmedaillen abgeräumt haben, ging äußerst behutsam an die Sache ran und versuchte mehr uns für bestimmte Grundlagenabläufe zu sensibilisieren, als uns einfach nur aufeinander loszulassen.

Dementsprechend standen zunächst verschiedene Konditions- sowie kraftaufbauende Übungen auf dem Programm, bei denen ich auch mit meiner leichten Verletzung problemlos mitmachen konnte. Neil war dabei äußerst umgänglich bei der Sache und nahm sich für jeden von uns genügend Zeit, um unsere Haltung zu korrigieren, uns Tipps und Tricks zu geben oder um einfach auch mal zur Auflockerung ein paar lässige, aufmunternde Worte loszuwerden – Klasse!

Durch die lockere Atmosphäre war auch die Stimmung zwischen uns relativ entspannt. Obwohl wir uns ja alle nicht vorher kannten, wurden wir durch die gemeinsamen Übungen so ne richtige kleine und verschworene Gemeinschaft und hatten – bei aller Anstrengung – jede Menge Spaß bei der Sache.

Klar, dass da beim gemeinschaftlichen Essen am Abend alle ein wenig geschafft waren –  Sport macht eben hungrig und müde zugleich! Gleichzeitig waren jedoch auch alle voller Vorfreude auf den nächsten Tag, an dem das lang erwartete Duell des Briten Joshua gegen den Amerikaner Molina auf dem Programm stand.

Wie sehr die Menge auf ihren Lokalmatador abfuhr, merkten wir in der Arena dann schon bei den zahlreichen Vorkämpfen, bei denen regelmäßige und superlaute ‚Joshua‘-Rufe durch’s weite Rund hallten. Als dieser dann tatsächlich siegte und sich zusammen mit Wladimir Klitschko – seinem kommenden Gegner im Ring – ein Duell im gegenseitigen Anstarren lieferte, kannte die Lautstärke dann keine Grenzen mehr!

Für mich war es auf jeden Fall ein rundum gelungener Trip, für den ich mich an dieser Stelle bei Under Armour bedanken darf. Die Möglichkeit, solch einen Fight hautnah zu erleben und im Vorhinein mit einem der besten Boxtrainer der Welt eine Sparringsrunde zu absolvieren, war wirklich einzigartig und ich nehme hier natürlich nicht nur jede Menge Erinnerungen mit, sondern werde auch in Zukunft immer beim Trainieren an die Tipps und Kniffe von Neil denken müssen. Welche das genau waren, wird natürlich nicht verraten – professionelle Boxer behalten ja auch ihre Methoden für sich!

In Kooperation mit Under Armour

Über den Autor

Willy Dr. Lima

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