Oben ohne im neuen Audi A5 Cabrio durch Spanien

03.3.2017
Tyrosize
Art & Design, Technik

Die Sonne brennt auf meiner Haut, der Wind lässt mein dünnes Haar im Wind tanzen. Die Luft schmeckt leicht salzig und die Musik im Cabrio beflügelt meine Sinne. Dabei bin ich mir ziemlich sicher, dass wir doch Anfang März haben?! Ein Traum? Ganz im Gegenteil!“ Eine Probefahrt im neuen Audi A5 Cabriolet 3.0 TDI quattro – quer durch Andalusien.

Bereits in meiner Jugend war ich von Cabriolets begeistert. In unserer engen Nachbarschaft stand jeden Sommer ein Audi 80 Cabrio und das polierte Perlweiß glänzte in der Sonne. Was für ein Anblick! Selbst mit dem geschlossenen Stoffdach machte der Audi eine schlanke Figur. Ich war verzaubert! Heute, ein paar Jahre später, hatte ich die Chance dem ausgereiften Bruder auf den Zahn zu fühlen. Erste Amtshandlung nach der Schlüsselübergabe? Mit einem kurzen Tastendruck das Verdeck öffnen.

Zwar handelt es sich um ein Akustik-Verdeck, welches die Außengeräusche wirkungsvoll dämpft, jedoch möchte man ein Cabriolet ja schließlich „oben ohne“ fahren. Und ja, ein kurzer Druck auf die Taste reicht völlig aus, schon verschwindet die schwarze Stoff-Haube binnen 15 Sekunden im 380 Liter großen Kofferraum und durfte da auch die nächsten 48 Stunden verbleiben. Jacke aus, Handy via Audi Connect verbinden, die elektrischen Sitze auf meine schlanken 1,80 einstellen und den Startknopf drücken. Nun war es an der Zeit die 286 PS bei 620 Nm des 3.0 TDI quattro über die Landstraßen Spaniens zu prügeln.

Dass man das dynamische Fahrwerk auf seine Bedürfnisse einstellen kann, ist bei Audi ja nichts Neues. Trotzdem bin ich erstaunt, wie es die unzähligen Bremsklötze auf spanischen Straßen geschmeidig ausfedert. Dabei ist es egal, ob man es eher bequem oder doch lieber etwas sportlicher möchte. Mit wenigen Klicks kommt hier jeder Gesäßmuskel auf seine Kosten.

Und ja, ich bin bei Autos ein wenig oberflächlich. Hier reichen nicht die so oft beschworenen „Inneren Werte“ aus, auch die Optik muss passen. S Line Exterieurpaket, Gletscherweiß metallic mit schwarzem Stoffverdeck und die rattenscharfen Audi Matrix LED-Scheinwerfer machen das Cabriolet zu einem echten Hingucker. Es ist einfach ein feines Gefühl, dieses Schätzchen unter spanischer Sonne durch Serpentinen zu manövrieren oder einen Abstecher an den Hafen zu unternehmen.

Für Kommunikationsjunkies wie mich hat sich Audi etwas Neues einfallen lassen. Neben Audi Connect, welches einem direkten Zugriff auf das Smartphone ermöglicht, einem die günstigste Tankstelle vorschlägt oder sogar Twitter Zugriffe erlaubt, hat man nun erstmals Mikrofone im Gurt des A5 integriert. Somit gehören Verständigungsprobleme bei Telefonaten der Vergangenheit an. Wenn sich die Position, bedingt durch Körpergröße und Sitzposition, ständig ändert, so bleibt die Position des Gurtes ja immer gleich. Im Test konnte ich so auf das Wichtigste konzentrieren: das Telefonat mit meiner Mutti.

Mir haben die 286 PS des 3.0 TDI schon wahnsinnig viel Freude bereitet. Für alle, die es noch spritziger mögen oder einen kernigen Sound am Endtopf bevorzugen: Schaut euch den S5 mal näher an. Dieser kommt mit V6-Power auf 354 PS und hat einiges an Auspuff-Sound draufgelegt.

Leider verging die Zeit mit dem Audi A5 Cabrio 3.0 TDI quattro viel zu schnell. Nun bin ich wieder in Deutschland und muss mich wohl noch etwas gedulden bis auch hier die Temperaturen ein „oben ohne“ fahren zulassen. Bis dahin müssen uns die Bilder und tollen Erinnerungen wohl reichen.

Falls ihr euch ebenfalls von diesem Fahrgefühl überzeugen wollt: Ab März treffen die ersten Modelle bei den Händlern ein. Und zum Schluss gibt es noch ein paar Bilder:

In Zusammenarbeit mit Audi Deutschland

Über den Autor

Tyrosize Kann ein wenig mit ner Kamera umgehen, steht auf scharfes Essen und verfasst den Kram bei Tyrosize. Ab und an greife ich Willy unter die Arme.

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