Eine verrückte Stadt, elektronische Beats und jede Menge Cider: Parookaville 2017 [ANZEIGE]

28.7.2017
Tyrosize
Food and Drinks, Music, Stage, Werbung

25.000 Besucher im Gründungsjahr 2015 – Ausverkauft. Im Folgejahr bereits 50.000 Karten – Ausverkauft. Und ihr könnt es euch vermutlich bereits denken: Im Jahr 2017 hat sich das Parookaville zum größten Elektro-Festival des Landes etabliert – Ausverkauft! Ganze 80.000 Besucher, über 200 DJs auf 10 Bühnen und das Gefühl, eine völlig neue Welt zu betreten. Tendenz für 2018 steigend.

Während man bei anderen EDM-Festivals von Stage zu Stage wandert, weiß man auf dem Parookaville nicht so richtig, wo man überhaupt anfangen soll. Vom Riesenrad über einen Autoscooter bis hin zur eigenen Achterbahn, vom Gefängnis über einen riesigen Pool bis hin zur eigenen Kirche. Man hat tatsächlich das Gefühl, drei Tage lang auszuwandern. Vielleicht gibt es auch aus diesem Grund ein separates Visum in den Pass oder die Möglichkeit, auf der eigenen Poststelle, eine Karte an die Daheimgebliebenen zu senden.

Selbst die unzähligen Futter-Stände haben sich harmonisch in das Stadtbild eingefügt. So kann man eine Bratwurst im alten Salon verputzen oder einen eiskalten Cider von Somersby im eigenen Baumhaus genießen. Die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt und es dauert eine ganze Weile, bis man sich auf dem alten Militärflugplatz in Weeze zurechtgefunden hat. Deswegen ist es manchmal nötig sich auf  das Wichtigste zu konzentrieren: eine gute Party mit den besten Freunden.

Freitag

Ein paar kühle Dosen Cider aus dem eigenen Festival-Supermarkt geholt, das Tipi auf dem Campingplatz bezogen und einen Plan für die kommenden Tage geschmiedet. Nicht so einfach, wenn so viele gute Acts parallel auf den verschiedenen Bühnen auflegen. Wenigstens bei einer Sache waren sich alle einig: Freitagabend ab an die Main Stage und Armin van Buuren bei feinstem Trance feiern. Doch der Freitag hatte musikalisch noch mehr zu bieten. Top-Acts wie Felix Jaehn, Robin Schulz, Oliver Heldens, Lost Frequencies oder Moguai gaben genügend Auswahl für die feierwütige Meute.

Samstag

Während ich vor ein paar Jahren noch an warmen Wodka-Energie Flaschen nuckelte, hat sich meine Vorliebe für Festival-Getränke ein wenig geändert. Ein schöner kühler Apfel-Cider (Somersby hat da noch Blackberry oder Citrus im Angebot) und immer wieder einen großen Schluck aus der Wasserflasche. Während ich früher jeden Morgen vom gemeinen Kater heimgesucht wurde, starte ich so wesentlich geschmeidiger in den Tag. Und das ist auch gut so. Schließlich kann man auf dem Campingplatz bereits ab 11.00 wieder das Tanzbein schwingen, bevor es um 15.00 auf den anderen Bühnen wieder laut wurde. Also schnell ein paar Hamburger geschlemmt und mit dem Shuttlebus zurück nach Parookaville.

Während das Programm am Freitag noch etwas gediegener war, wurde es am Samstag Zeit sich so richtig im Center Shelter auszupowern. Audiotricz, Atmozfears und Brennan Heart. Mal wieder hatte das Hardstylefieber zugeschlagen. Am Ende noch ein wenig Axwell Λ Ingrosso, gefolgt von Headhunterz auf der Mainstage, und der Muskelkater am Sonntag war vorprogrammiert.

Sonntag

Leider änderte sich das Wetter zum Sonntag schlagartig. Wo sich am Samstag noch einzelne, kurze Schauer präsentierten, wurde es am letzten Tag des Parookaville so richtig nass. Aber auch das gehört wohl dazu. Und wie sagt meine Mutti so schön: Es gibt kein falsches Wetter, nur die falsche Kleidung. Also haben wir es den meisten Festivalbesuchern gleichgetan und uns in ein paar gemütliche Müllsäcke gehüllt. Am Ende ist es aber auch egal. Einen kurzen Abstecher zu unserem Lieblingsbaumhaus, ein paar kühle Somersby mit Freunden und ab auf die Tanzfläche. Von so einem bisschen Regen lassen wir uns doch noch lange nicht die Laune verderben!

Zusammenfassend kann man sagen: Die Vielseitigkeit des Parookaville weiß auf ganzer Strecke zu überzeugen. Noch nie war ich von einem Festival in solchen Maßen fasziniert. Allein von den unzähligen Möglichkeiten, die diese fiktive Stadt zu bieten hat. Klar, es gab die ein oder anderen logistischen Probleme. Stau hier und Regen dort. Aber das gehört wohl einfach mit dazu. So sitze ich nun glücklich in der Bahn und kann an ein gigantisches Wochenende mit meinen besten Freunden zurückdenken. Was will man bitte mehr.

Vielen Dank an Somersby und Willy für die tolle Möglichkeit

Über den Autor

Tyrosize Kann ein wenig mit ner Kamera umgehen, steht auf scharfes Essen und verfasst den Kram bei Tyrosize. Ab und an greife ich Willy unter die Arme.

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