„Rechts stehen, links stehen“: München bricht das Rolltreppen-Gebot

02.8.2017
Markus
Web

In unserem Grundgesetz sind einige wichtige Punkte verankert, die der Identifikation unserer Nation dienen. Am Sonntag wird um 20:15 Uhr „Tatort“ geguckt, im Sommer geht es nach Malle und auf Rolltreppen hat es sich stets rechts zu stehen und links zu gehen. So will es das Gesetz. Doch ausgerechnet die „deutscheste“ Großstadt der Bundesrepublik, möchte letzterem Gebot nun den Garaus machen und trifft die deutsche Genauigkeit damit mitten ins Mark.

Am Münchner Hauptbahnhof müssen sich Pendler fortan nämlich gehörig umgewöhnen. In der bayrischen Landeshauptstadt ist man der Auffassung, dass sich die Kapazität einer Rolltreppe nur dann optimal voll ausnutzen lassen könne, wenn jede Stufe besetzt sei. Dies sei laut der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) offenbar nur dann möglich, wenn eben auf beiden Seiten gestanden wird.

Gut, alleine diese Überlegung klingt dann doch wieder sehr deutsch. Trotzdem darf bezweifelt werden, ob sich das System tatsächlich durchsetzen wird. Schließlich fängt man in Deutschland ja auch nicht zur Mittagszeit einfach so das Rasenmähen an.

via Mucbook

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