In Teufels Küche

19.9.2017
Markus
Web

Einbauküchen gelten als die Königsdisziplin beim Möbelkauf. Passt der Herd, passt die Schublade, genug Stauraum? Nicht selten setzen Wohnungssuchende daher auf eine bestehende Küche in ihrem zukünftigen Heim, ehe sie selber Hand anlegen. Manchmal aber geht es einfach nicht anders. Dieses Wochenende schien die Inflation an Küchen-Dramen in Deutschland besonders hoch gewesen zu sein.

Zunächst gab es einen Fall aus Ludwigshafen am Rhein, wie SPON berichtet, als ein 25-jähriger nach dem tagelangen Versuch seine neue IKEA-Einbauküche aufzubauen, vor Frust getrieben, derart eskalierte und die von ihm zusammengeschusterten Zeilen kurzerhand zu Kleinholz zerschlug. Eine Nachbarin hatte am Montagabend aus der Wohnung des Familienvaters Geschrei und Gepolter gehört und daraufhin die Polizei alarmiert.

Aus Wut und Verzweiflung habe er die Küche (…) kurz und klein geschlagen. „Hierbei zeigte der 25-Jährige deutlich mehr Talent, die Küche war ein Trümmerfeld, Möbel und Einbaugeräte waren nur noch Schrott“, teilte die Polizei mit.

Damit sich solche Dramen vermeiden lassen, setzen viele Wohnungseigentümer auf die fachkundige Arbeit eines Profis. Dass das allerdings auch in die Hose gehen kann, beweist das Ergebnis einer Kundenbestellung beim Möbelhaus XXXLutz, die nach vier monatiger Wartezeit vergangenen Samstag in einer Wohnung in München aufgebaut wurde – allerdings nicht ganz nach den Vorstellungen, die der Kunde an seine neue Kochstelle hatte.

Einbauküche is a hard knock life.

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Markus xxx

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