Dystopische Vielfalt: Alexis Troy – ‚Dread Tape‘

24.10.2017
Tom
Music

Musikbegeisterung wird in unserer Redaktion ja bekanntlich groß geschrieben – irgendwo im Office dudelt immer ein Computer vor sich hin; auf Plattformen wie SoundCloud und Spotify bewegen wir uns fast zielsicherer als in der Umgebung des Büros. Kein Witz! Doch wie immer wenn Musikfans aufeinandertreffen, gibt es natürlich auch verschiedene Meinungen: Nicht jeder von uns feiert manchen Künstler so ab wie der Redakteur einen Tisch weiter.

Gleichzeitig eröffnen sich aber auch durch die viele Musik neue Welten. Man lernt ständig bislang unbekannte Acts kennen und fragt beim Kollegen natürlich auch mal nach, welcher Sänger oder welche Band da gerade über die Anlage läuft. In ganz seltenen Fällen – einen ebensolchen haben wir hier und heute – ist allerdings die gesamte Redaktion begeistert vom gerade gehörten.

Nun gut, kommen wir zu diesem außergewöhnlichen Fall: Vor wenigen Tagen sind wir auf das ‚Dread Tape‘ von Alexis Troy gestoßen. Ein Werk, welches mit seinem düsteren Klangbild auch locker der Soundtrack eines dystopischen Filmes sein könnte. Stark!

 

Doch für uns etwas überraschend ist der bis dato uns unbekannte Künstler nun wirklich kein Nachwuchstalent, sondern inzwischen mehrfach mit Platin ausgezeichnet. Nicht als Künstler, sondern als Produzent – und auch in einer Musikrichtung, die nun wirklich wenig mit dem eben gehörten zu tun hat: Alexis Troy (ihr findet ihn übrigens auch auf Instagram) war nämlich schon mit Kollegah, MHD oder Sero im Studio und hat deren Platten produziert, auch die aktuelle LP von RIN namens ‚Eros‘ ist mit seiner Hilfe entstanden.

Und auch abseits der Charts finden wir Werke von ihm – beispielsweise in der Werbung: Für die BBC produzierte er die Musik für den Einspieler bei der Übertragung von Winterolympiaden, auch für adidas hat er bereits internationale Kampagnen musikalisch untermalt. Jetzt aber nochmal kurz zum neuen ‚Dread Tape‘: Hier kamen mit Sicherheit viele Snippets zum Einsatz, deren Erstidee aus einem seiner vorhergehenden Produktionen stammen dürfte. Ganz schön vielfältig der Junge!

Über den Autor

Tom Prokrastineur und Lebemann | besitzt ein Waffeleisen und kann damit umgehen | sieht nicht aus wie Moritz Bleibtreu |duscht bevorzugt nackt | Bei Beschwerden: Er hat mit der Sache nichts zu tun, wird jedoch den Schuldigen persönlich zur Rechenschaft ziehen!

Send this to a friend