Mit Fussball fit für’s Leben: Das 360°-Projekt von adidas

Es gibt einfach Chancen im Leben, die man nicht verpassen sollte – und 20 jungen Fussball-Talenten aus Berlin bietet sich gerade eine solche, für sie wohl einmalige Möglichkeit: Sie sind Teilnehmer eines von adidas Fussball initiierten Projektes namens 360°, bei dem sie nicht nur taktische und technische Grundlagen des Spiels vermittelt bekommen, sondern sich auch menschlich weiterentwickeln können.

Begleitet und geleitet werden sie dabei von den Personen, die sie für das Projekt ausgewählt haben: Mentoren, allesamt Experten in sportlichen Teilbereichen wie Athletik oder Ernährung, erfahren durch jahrelange lokale Basisarbeit als Jugendtrainer oder Personal Coach. Sie waren es eben auch, die auf die ihnen teilweise schon seit Jahren von der Straße oder dem Verein bekannten Fussballer zugegangen sind und sie zur Teilnahme am Projekt eingeladen haben. Eine Chance, die sich keiner der Gefragten entgehen lassen wollte.

Denn wie bereits gesagt steht der Fussball nicht komplett im Mittelpunkt des Projektes: Die zwischen 12 und 20 Jahre alten Talente sollen sich nicht nur als Sportler, sondern auch persönlich weiterentwickeln. Deshalb vermitteln die Mentoren eben nicht nur Taktik und Technik des Spiels, sondern beraten unter anderem auch in psychologischer Hinsicht. Sie geben den Teilnehmern Ernährungstipps, haben ein offenes Ohr für Sorgen, versuchen auch abseits des Platzes, Werte wie Verantwortungsbewusstsein zu vermitteln.

Übrigens ist das Projekt schon das zweite seiner Art: Bereits im Frühjahr 2017 hatte adidas zusammen mit Matthias Sammer – er war damals wie heute Schirmherr der ganzen Aktion –  und ausgebildeten Mentoren mit einer Gruppe talentierter Straßenkicker gearbeitet. Eine Arbeit, die schnell Früchte trug: Einer der damaligen Teilnehmer, Berkan Taz, konnte seinen Traum weiterleben und wurde von Union Berlin mit einem Profivertrag ausgestattet. Nader Jindaoui, ein weiteres Mitglied der ersten Auflage, hat ebenfalls die Chance erkannt und ergriffen und ist inzwischen selbst zum Mentor aufgestiegen. Hier seht ihr ein kleines Porträt über ihn:

Klar, dass sich bei diesem Erfolg eine Neuauflage des Projektes anbot. Der Startschuss dazu fiel dann vor wenigen Tagen im Berliner Bezirk Wedding: Um das Kennenlernen untereinander zu erleichtern und den Zusammenhalt der Gruppe zu stärken verwandelte sich The BASE Berlin für einige Tage in ein Bootcamp, die Teilnehmer schliefen sogar in extra bereitgestellten Zelten in der großen, mit mehreren Street-Courts ausgestatteten Halle.

Mehrere Tage wurde hier mit den Kids gearbeitet, Grundlagen vermittelt, sie wurden gefördert, aber auch gefordert: Sogar ein frühmorgendlicher Run durch die noch schlafende Hauptstadt war Teil des Programms. Auch Matthias Sammer war wie schon im Frühjahr persönlich anwesend und hat mit den Teilnehmer gearbeitet. Doch klar: Mit dem Bootcamp ist das Projekt und die Arbeit mit den Talenten noch nicht beendet: Die Mentoren werden ihre Schützlinge auch weiterhin begleiten, sie regelmäßig besuchen, ein offenes Ohr haben, falls sie Tipps & Tricks brauchen können.

Und vielleicht ergeht es einigen von ihnen wie den vorangegangenen Teilnehmern Berkan und Nader: Sie finden einen Platz im Leben, auf und neben dem Rasen. Wir halten euch da auf dem Laufenden.

PS: Auch der RBB hat dem Projekt inzwischen einen Besuch abgestattet. Hier der kleine, feine Bericht:

 

Über den Autor

Tom Prokrastineur und Lebemann | besitzt ein Waffeleisen und kann damit umgehen | sieht nicht aus wie Moritz Bleibtreu |duscht bevorzugt nackt | Bei Beschwerden: Er hat mit der Sache nichts zu tun, wird jedoch den Schuldigen persönlich zur Rechenschaft ziehen!

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