[WIN] Mit Warsteiner bei der Hopfenernte: Die Grundlage guten Geschmacks [Anzeige]

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Der schönen Hallertau, inmitten Bayerns gelegen, mag man kaum zutrauen, dass sie eine Region von weltweiter Bedeutung ist – doch genau das ist der Fall! Die Hallertau verdankt ihre internationale Bekanntheit dabei der heimischen Flora, genauer gesagt einer ganz bestimmten Pflanze: dem Humulus lupulus, dem Hopfen also. Mit mehr als 2.400 Quadratkilometern ist sie das größte zusammenhängende Anbaugebiet der Welt. Über 30% der weltweiten Hopfenproduktion ist in diesem schönen Landstrich beheimatet.

Natürlich ist es nicht die Ursprungsform der Pflanze, die sie bekannt gemacht hat, sondern vielmehr ein Produkt, das (dem Deutschen Reinheitsgebot sei an dieser Stelle gedankt) neben Malz, Hefe und Wasser auch Hopfen als einen Hauptbestandteil nutzt: Bier! Das beliebteste Getränk unserer Nation wäre ohne den feinen Hopfen der Hallertau also kaum zu solchem Weltruhm gelangt.

Doch damit wir als Verbraucher uns nach dem Feierabend (bei manchen Zeitgenossen auch schon während der Arbeitszeit) auf ein „kühles Blondes“ freuen können, sind viele Arbeitsschritte nötig. Mehr, als man sich als Unwissender vorstellen kann. Und jeder Bierliebhaber wird mir da zustimmen, wenn ich die Behauptung aufstelle, dass man sich deshalb einen Blick hinter die Kulissen des Hopfenanbaus nicht entgehen lassen sollte. Kurz und gut: Wir haben’s gemacht – und sind zusammen mit unseren Freunden von Warsteiner in eine Region gereist, ohne die unsere Bierleidenschaft wohl nicht dieselbe wäre: die Hallertau eben!

Einen Schritt, den man kaum bereuen kann: Die Gegend ist sehr naturbelassen, der Hopfenanbau als wirtschaftliches Standbein der ganzen Region allgegenwärtig. Kein Wunder, dass die heimischen Hopfenbauern einen großen Wert auf Qualität legen und sich – zur besseren Qualitätskontrolle, zu optimaleren Vermarktungs- und Vertriebsbedingungen und um auch einfach Zusammenhalt zu zeigen – zu einem Genossenschafts-ähnlichem Verbund zusammengetan haben: der IGN.

Was vor 30 Jahren mit 18 Bauern und wenigen Hektar Land begann, umfasst inzwischen keinen kleinen Teil des Landstrichs, mehr als 90 Betriebe sind heute Mitglied der Verbundes. Und von diesem bezieht eben Warsteiner schon seit Jahren einen Teil des Hopfens, aus dem im Sauerland das uns allen so bekannte und beliebte Bier gebraut wird.

Glücklicher könnte eine Geschäftsbeziehung kaum sein. Man kennt sich, man schätzt sich. Und – kein kleiner Faktor: Man hat dieselben Qualitätsansprüche, die man auch gemeinsam umsetzt. Für die Bierbrauer von Warsteiner ist es nämlich anhand eines ausgeklügelten Systems jederzeit möglich, den in jeder Bierflasche enthaltenen Hopfen bis zum Anbauer, ja sogar bis zur entsprechenden Parzelle zurück verfolgen zu können.

Um gleichbleibende Qualität zu gewährleisten und um unnötige Wege zu umgehen, testet die IGN den Hopfen beziehungsweise deren einzelne Sorten bereits vor Ort – erst danach macht er sich auf nach Warstein, um dort verarbeitet zu werden.

Doch schon zu diesem Zeitpunkt steckt jede Menge Arbeit in jeder einzelnen Hopfenfrucht, jeder einzelnen Dolde. Der Hopfenanbau ist kein Selbstläufer, sondern für die Betriebe das ganze Jahr harte Arbeit. Jede Pflanze muss nämlich erst auf die stattliche Größe von bis zu 8 Metern wachsen, will gepflegt werden, ist jedoch auch Wind und Wetter ausgesetzt. In der Hallertau entwickeln sie sich offenbar prächtig, Bauer Sebastian, auf dessen Hof und Feldern wir zu Besuch waren, hatte alle Hände voll zu tun.

Denn noch immer gibt es genügend Handgriffe, die nicht von Maschinen erledigt werden: Schon in den kalten Frühjahrsmonaten steht der Bauer auf dem Feld und in knapp 8 Metern Höhe, um die Aufhängungen der einzelnen Stauden anzubringen, die dann bis zur Ernte gehegt und gepflegt sein wollen. Abgeerntet wird zwar maschinell mit dem Trecker, um Stauden und Dolden voneinander zu trennen, werden die einzelnen Pflanzen aber dennoch händisch in die riesige Maschine vor Ort eingespannt.

Von dort geht es dann über Fließbänder ins Innere: Die Dolden, sie enthalten die goldenen Hopfenpollen, werden hier in mehreren Arbeitsschritten restlos von Ranken und Blättern befreit. Doch damit ist die Reise nicht zu Ende, ganz im Gegenteil: Bauer Sebastian verfügt vor Ort über eine riesige Röstanlage, in der die Dolden über eine Stunde bei mehr als 60 Grad getrocknet werden.

Dann ruhen sie ein paar Stunden, bis sie – natürlich wieder über Fließbänder – in eine Presse kommen und verpackt werden. Von dort machen sie sich auf den Weg gen Norden – und werden bei Warsteiner im gleichnamigen Ort schon sehnsüchtig erwartet – ohne sie müssten wir Bierliebhaber sonst ja pures Wasser trinken, ein schrecklicher Gedanke!

Doch zum Glück haben ein paar findige Mönche im Mittelalter die wohlschmeckende Kraft dieser Pflanze entdeckt – und wir profitieren noch heute von dieser Erfindung, auch wenn die gesamte Produktion inzwischen ein wenig anders abläuft wie vor vielen Jahrhunderten. Dennoch war es für uns Außenstehende wirklich erstaunlich, wie viel Arbeit anfällt und wie viele einzelne Schritte nötig sind, um die gleichbleibende Qualität von Warsteiner zu gewährleisten! Und wir reden hier nur vom verwendeten Hopfen: Malz und Gerste durchwandern ähnliche Qualitätskontrollen.

Eine tolle Erfahrung, die wir gerne mit euch teilen wollten – und weiterhin wollen: Probieren geht über Studieren; und deshalb verlosen wir heute auch zusammen mit Warsteiner ein kleines Probierpaket an euch. Wie genau, erfahrt ihr im Facebook-Post.

Und wenn ihr mal zufällig in der Hallertau zu Besuch seid: Schaut bei Bauer Sebastian vorbei, der Schweinsbraten des Hauses ist mindestens ebenso einmalig wie die Eindrücke, die der Hopfenbauer uns vor Ort vermitteln konnte!

In Kooperation mit Warsteiner

Über den Autor

Tom Prokrastineur und Lebemann | besitzt ein Waffeleisen und kann damit umgehen | sieht nicht aus wie Moritz Bleibtreu |duscht bevorzugt nackt | Bei Beschwerden: Er hat mit der Sache nichts zu tun, wird jedoch den Schuldigen persönlich zur Rechenschaft ziehen!

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