Die anonyme Suchmaschine Qwant verzichtet auf Cookies & Co. [Anzeige]

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Die letzten Tage haben wir uns von einer Routine verabschiedet, die viele von uns kennen dürften und die eher unbewusst geschieht: Wenn wir irgendetwas – völlig egal um was es sich handelt – im Internet suchen, führt uns der allererste Weg zu Google. Kein Wunder schließlich handelt es sich seit Beginn der allgemeinen Verfügbarkeit des Internets um die einfachste Methode an Inhalte zu kommen. Google ist eben DER Prototyp der Suchmaschinen.

Ok, vielleicht mag das stimmen, doch vielen ist wohl nicht bewusst, wie das US-Unternehmen als Marktführer diese Stellung ausnutzt! Egal womit wir uns beschäftigen, was wir suchen oder wissen wollen: Google speichert diese Informationen ab, ordnet sie einem Profil zu und weiß so relativ genau über uns Bescheid. Die am Rand des Suchfeldes angebotene und anhand unserer Suchen personalisierte Werbung sollte jedem schon aufgefallen sein. Sie dient natürlich nicht nur der Information, vielmehr verdient sich das Unternehmen so eine goldene Nase an uns, wenn wir auf einen dieser Links klicken.

Dieser Fakt ist ja auch nicht das Problem, sondern der des Trackings: Wir wissen nicht genau, welche Informationen über uns gespeichert werden und das sollte eigentlich jeden von uns nachdenklich machen. Ein Unternehmen nutzt nämlich seine Position aus, um uns schlicht und ergreifend auszuspionieren – kein schöner Gedanke! Doch wenn wir mal über den Tellerrand blicken, gibt es Lösungen dieses Problems: Qwant, eine Suchmaschine die auf personenbezogenes Tracking verzichtet, stellen wir euch heute mal vor.

Weshalb wir uns genau jetzt mit ihr auseinandersetzen, ist schnell erklärt: Die Suchmaschine ist seit Kurzem auch in einer deutschen Version und damit inzwischen in 15 verschiedenen Sprachen erhältlich bzw. nutzbar. Was einem im ersten Moment bestimmt auffällt, ist das Design: Qwant ordnet die Suchergebnisse nach den Kategorien Relevanz, News sowie Social Media ein. Für den letzten Punkt könnt ihr dazu eure Kanäle einfach und schnell mit der Suchmaschine verbinden.

Dazu gibt es eine Seitenleiste, die euch die Ergebnisse nach weiteren Kategorien wie Musik oder Bildern sortiert bzw. anzeigt – so weit, so gut. Zugegeben: Natürlich muss man sich nach jahrelanger Nutzung von Google (ja, ich gebe es hiermit zu!) erst an das veränderte Design gewöhnen, lange dauert es allerdings nicht, bis man mit dem System klarkommt. Ganz im Gegenteil!

Da wir als Blogger tagtäglich Suchmaschinen nutzen, ist natürlich auch die Relevanz der Suchergebnisse für uns wichtig. Doch auch hier gibt’s wenig zu meckern, alle relevanten Kanäle wurden uns in Sekundenschnelle angezeigt. Kommen wir also gleich zum eigentlichen und auch wichtigsten Punkt unseres Tests: dem Datenschutz!

Ja: Man kann sich in Qwant ein Profil anlegen und dort für einen wichtige Inhalte bestimmten – man muss es aber nicht. Bei der „normalen“ Suche bewegt man sich so oder so anonym durch’s WWW: Die Suchmaschine verzichtet völlig auf Cookies oder Tracking, auch Suchbegriffe werden nicht einfach gespeichert und auch die eigene IP ist tabu. Dazu ein Ausschnitt aus den Datenschutzrichtlinien: „[…]Wenn Sie suchen, wird Ihre Suchanfrage sofort anonymisiert, indem sie von Ihrer IP-Adresse abgekoppelt wird […] Kurz gesagt, was Sie mit Qwant machen, ist Ihre Privatsache und geht uns nichts an.“

Probiert es mal aus!

In Kooperation mit Qwant

Über den Autor

Tom Prokrastineur und Lebemann | besitzt ein Waffeleisen und kann damit umgehen | sieht nicht aus wie Moritz Bleibtreu |duscht bevorzugt nackt | Bei Beschwerden: Er hat mit der Sache nichts zu tun, wird jedoch den Schuldigen persönlich zur Rechenschaft ziehen!

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