Italiener, die ihre Kochkunst verteidigen, ist das Lustigste, was das Internet zu bieten hat

02.2.2018
Markus
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Geht es ums Essen, verstehen Italiener keinen Spaß. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, schließlich haben wir ihnen nicht nur Klassiker wie Pizza, Pasta und Lasagne zu verdanken, sondern blicken auch neidvoll auf die feurige Mentalität, die man nördlich der Alpen vergebens sucht.

Ist ein Italiener also mal mit seinem Essen unzufrieden, belässt er es nicht etwa bei einer schlechten Yelp-Bewertung, sondern verteidigt inbrünstig die Kochkunst der „Mama“.

Was gebürtigen Italienern schon lange ein Dorn im Auge zu sein scheint, ist der Umgang mancher US-Amerikaner mit der „cucina tradizionale“, die durch Immigration vor allem Mitte des 20. Jahrhunderts über den Atlantik gelang. Denn während sich im Mutterland feinste Zutaten zu köstlichen Gerichten schmiegen, versteht man in den USA unter „italienischer Küche“ nicht selten „deep-fried Mozzarellasticks topped with Hot-Dog Bites in spicy Marinarasauce.“

Dass sich Italiener diesen Umgang mit ihrem kulinarischen Erbe nicht gefallen lassen, dokumentiert der Twitter-Account „Italians mad at food“. Denn was z.B. in den Videos des Buzzfeed-Food-Blogs „Tasty“ mitunter als „italienische Küche“ verkauft wird, lässt so manch einen Italiener in Rage versetzen. Leidgeprüfte Italiener, die ihre Kochkunst verteidigen, gehört zum Lustigsten, was das Internet zu bieten hat. Buon appetito.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mehr Angry Italians gibt es auf dem Twitter-Account „Italians mad at food“.

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Markus xxx

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