Wie kurios in den 90ern in den USA Elfmeter geschossen wurden

11.7.2018
Markus
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Wir schreiben das Jahr 1996. Der 1. FC Kaiserslautern hat gerade den DFB-Pokal gewonnen und Oliver Bierhoff schoss Deutschland mit seinem legendären Golden Goal zum Europameistertitel. Während sich der Fußball hierzulande schon lange in die kulturelle Identität gebrannt hatte, lernte das Spiel mit dem runden Leder jenseits des Atlantiks erst noch seine ersten Schritte.

Die Kultur der US-Sportarten war in den Vereinigten Staaten damals so tief verankert, dass beispielsweise während der Fußball-Weltmeisterschaft 1994 im eigenen Land die Zuschauer vom Stadionsprecher darüber informiert werden mussten, dass sie bei einem Schuss ÜBER die Latte nicht zu jubeln hatten.

Auch bei Strafstößen wurde in der Major League Soccer (MLS) noch eine Praxis angewandt, die nach heutigem Standard nahezu skurril wirkt. Denn während der klassische Elfmeter bereits weltweit als etabliert galt, führte man Strafstöße in den USA in jener Zeit noch in Eishockey-Manier in Shootout-Form aus. Ein schönes Relikt aus dem Jahr 1996 dokumentiert, wie die Amerikaner mit dem richtigen „Football“ noch so ihre Probleme hatten.

via Maik

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Markus xxx

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