CBD Öl und seine Wirkung

16.2.2019
Willy
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CBD Öl ist derzeit eines der meistgekauften Öle. Dies hat natürlich auch seinen Grund, denn es hat ein sehr breites Wirkspektrum und verspricht Linderung bei zahlreichen Beschwerden und Krankheiten. Dabei sind es vor allem Menschen ab 30 Jahren, die das CBD Öl nutzen, um ihre Beschwerden zu lindern. Es ist hilfreich bei Schmerzen aller Art, chronisch entzündlichen Erkrankungen, Epilepsie, psychischen Beschwerden und sogar bei Krebs können die Nebenwirkungen der Krebstherapie deutlich gelindert werden. Zudem hat es kaum nennbare Nebenwirkungen und ist natürlich, weshalb es eine hervorragende Alternative zu zahlreichen Medikamenten sein kann. 

 

Was genau ist CBD? 

CBD ist ein Cannabinoid, welches in der Cannabispflanze vorkommt. Dabei wirkt es nicht psychoaktiv, wie etwa THC und hat auch keine berauschende Wirkung. Neben dem Cannabinoid CBD sind noch mehr als 100 weitere Cannabinoide in der Hanfpflanze vorhanden, die alle unterschiedliche Wirkweisen haben. CBD und THC sind jedoch die bekanntesten und am meist erforschten Cannabidiole. 

Wie wird CBD hergestellt?

Aus den Blüten und Blättern der weiblichen Nutzhanfpflanze Cannabis sativa wird der CBD Extrakt hergestellt. Dabei werden die Pflanzenteile getrocknet und dann in der Regel per CO2-Verfahren aufgespalten, sodass der Extrakt gewonnen werden kann. Dieser besteht jedoch auch CBDA, einer Vorstufe von CBD. Wird der Extrakt dann, mittels Decarboxylierung, erhitzt, entsteht das so wertvolle CBD. 

Der gewonnene CBD Extrakt wird dann in einem hochwertigen Pflanzenöl, wie Olivenöl, Hanfsamenöl oder auch Sonnenblumenöl gelöst und kommt als CBD Öl in den Verkauf. Dabei muss die gesetzliche Richtlinie des THC Anteils eingehalten werden, dass das Öl mit CBD legal verkauft werden darf. In Deutschland darf der Anteil an THC höchstens 0,2 Prozent betragen. In der Schweiz hingegen ist ein THC Gehalt von unter 1 Prozent erlaubt. Aus diesem Grund sollte man vorsichtig sein, wenn man aus der Schweiz ein CBD Öl mitbringt, da man sich strafbar macht. 

INFO: In der Hanfpflanze selbst sind weder THC noch CBD oder CBG enthalten. THCA, CBDA oder auch CBGA befinden sich in den Pflanzenteilen und diese müssen noch erhitzt werden, um die aktiven Stoffe erhalten zu können. 

Wirkung von CBD Öl 

CBD Öl hat ein äußerst breites Wirkspektrum und kann bei zahlreichen Beschwerden und Krankheiten unterstützend eingesetzt werden. Natürlich ist CBD kein Wundermittel. Es kann weder Krankheiten heilen, noch kann es besonders vorbeugend wirken. Unterstützend zu anderen Therapien ist es allerdings ein sehr wichtiges Mittel und kann sogar Schmerzmittel ersetzen. 

CBD Öl kann bei folgenden Beschwerden und Krankheiten zum Einsatz kommen: 

  • Schlafstörungen
  • Gewichtsreduzierung
  • Angst- und Panikattacken
  • Depressionen
  • Nikotinentwöhnung
  • Migräne und Kopfschmerzen
  • Chronisch entzündlichen Erkrankungen wie Rheuma, Arthrose oder Arthritis
  • Morbus Crohn
  • Multiple Sklerose
  • ADS/ADHS
  • Autismus
  • Alzheimer und Parkinson
  • Hautproblemen
  • Neurodermitis und Schuppenflechte
  • Krebstherapie

Dies ist nur ein kleiner Auszug aus dem Wirkspektrum von CBD. Das Öl mit dem Cannabinoid CBD kann bei vielen weiteren Beschwerden genutzt werden, um diese zu lindern. 

Allerdings muss auch gesagt werden, dass CBD bei Krebs keine Heilung verspricht. Das CBD kann lediglich die Nebenwirkungen einer Krebstherapie signifikant reduzieren. Wobei hier auch in vielen Kliniken schon medizinisches Cannabis zum Einsatz kommt. Dieses besteht zu gleichen Teilen aus CBD und THC. Der Grund hierfür ist, dass CBD den Appetit hemmt, THC ihn aber anregt. Da Menschen mit Krebs durch die Therapien oftmals keinen Hunger haben, ist es umso wichtiger, dass der Appetit angeregt wird. Daher sollte mit dem Arzt abgeklärt werden, ob er medizinisches Cannabis einsetzen möchte.

Weitere Informationen zur Wirkung finden Sie unter: 

https://www.natur-kompendium.com/cbd-oel/

Auf was bei der Dosierung von CBD Öl geachtet werden sollte

Insbesondere Menschen, die mit der CBD Öl Einnahme beginnen, sollten einiges beachten, damit es nicht zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen kann. Bei der Ersteinnahme ist ein Öl mit einem CBD Anteil von 5 Prozent ausreichend. Damit sich er Körper langsam an das CBD gewöhnen kann, sollte in den ersten drei bis vier Tagen nur jeweils ein Tropfen eingenommen werden. 

Danach kann für zwei bis drei Tage die Dosis auf je einen Tropfen am Morgen und einen Tropfen am Nachmittag oder Abend erhöht werden. Hier muss jeder für sich entscheiden, welchen Zeitpunkt er wählt. Bei manchen Nutzern macht das CBD Öl etwas müde, bei anderen putscht es ein wenig auf und kann so auch Schlafstörungen hervorrufen. Daher nehmen die meisten Nutzer die Tropfen bis spätestens 4 Uhr am Nachmittag ein.

Nach rund einer Woche kann die Dosis dann so lange langsam erhöht werden, bis der gewünschte Effekt eintritt. Dabei werden die Tropfen unter die Zunge gegeben, damit sie von der Mundschleimhaut aufgenommen werden können. Nach ein bis zwei Minuten können die Tropfen dann untergeschluckt werden. 

TIPP: Wer Schwierigkeiten mit der Dosierung hat, kann die CBD Tropfen auch auf einen Plastiklöffel tropfen und sie dann unter die Zunge geben, wo sie ebenfalls ein bis zwei Minuten wirken sollten. Wichtig zu wissen ist auch, dass CBD Tropfen, die in Alkohol gelöst sind, nur dann entsprechend wirken, wenn nach vor oder nach der Einnahme etwas Fetthaltiges gegessen oder getrunken wird. Da sich CBD nur in Fett löst, muss darauf geachtet werden, damit das CBD seine volle Wirkung entfalten kann. In der Regel wird im Handel jedoch ein CBD Öl angeboten. Nur wenige Hersteller setzen auf in Alkohol gelöstes CBD. 

CBD Öl für Haustiere

Auch Haustiere können vom CBD Öl profitieren. Dabei wirkt das Öl mit CBD wie beim Menschen auch und kann entspannen, Schmerzen bekämpfen und sogar den Gang über die Regenbogenbrücke erleichtern. 

Vorsicht ist jedoch bei Katzen geboten. Da ihnen ein Enzym fehlt, das die Terpene verstoffwechseln kann, ist darauf zu achten, dass beim Kauf von CBD Öl kein Vollspektrumöl erworben wird. Dieses wirkt toxisch und kann die Katze nach und nach vergiften! Wer für seine Katze ein CBD Öl kaufen möchte, sollte immer auf ein CBD Öl mit reinem CBD oder CBD Kristallen achten!

Nebenwirkungen von CBD

In der Regel hat CBD keine nennenswerten Nebenwirkungen. Bei der ersten Einnahme kann es zu Müdigkeit oder Schwindel kommen. Dieser rührt daher, dass CBD den Blutdruck senken kann, was dann zu Schwindel führt. Ist die Dosis zu hoch, können Durchfall oder Erbrechen und Übelkeit auftreten. Nach wenigen Stunden sind diese Nebenwirkungen jedoch verflogen. 

Allerdings kann CBD auch Wechselwirkungen hervorrufen. Daher sollte die Einnahme unbedingt mit Arzt abgeklärt werden, wenn weitere Medikamente eingenommen werden. 

Schwangere Frauen und stillende Müttern sollten selbstverständlich auf die Einnahme von CBD Öl verzichten. 

Über den Autor

Willy Dr. Lima

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