Nonnen stehlen eine halbe Million Dollar und hauen nach Las Vegas ab

07.3.2019
Willy
Stuff

 

View this post on Instagram

 

A post shared by deez nats (@norwuigi) on


Das ist mit Sicherheit die beste Geschichte von 2018, auf die wir leider erst jetzt gestoßen sind! Aber macht nichts, denn sie wird euch ganz sicher aus den Socken hauen.
Katholische Schulen gelten als streng, seriös und befolgen immer die Regeln, oder? Im Normalfall schon, aber nicht an der St. James Catholic School in Kalifornien, wo die beiden Nonnen Schwester Mary Margaret Kreuper und Schwester Lana Chang andere Pläne hatten und insgesamt eine halbe Million Dollar – das sind etwa 440.000 Euro – von der Schule gestohlen haben, um nach Las Vegas zu reisen und an den Spieltischen der Casinos mehrmals nach Lust und Laune zu spielen.

Zwar war der Schule bekannt, dass die beiden Schwestern, von denen eine übrigens die Direktorin war, öfters zusammen reisen, aber keiner wusste, wie diese Reisen eigentlich finanziert wurden. Es wurde angenommen, dass eine der Schwestern ein wohlhabendes Familienmitglied hatte, das ihr großzügig Geld zukommen ließ und sie deshalb Urlaub machen konnte. Nonnen brauchen schließlich auch mal eine Auszeit, oder?
Das dachten sich auch Schwester Mary und Schwester Lana. Jeder Spaß hat jedoch ein Ende und die Nonnen flogen auf, als Schwester Mary Margaret Kreuper nach 28 Jahren im Dienst an der Schule in den Ruhestand ging und die Rechnungsbücher erstmals richtig begutachtet wurden. Da fiel auf, dass eine Menge Geld fehlte: vom Schulgeld bis hin zu Spenden, die der Schule gegeben wurden, wie SWR3 berichtet. Schwester Mary und Schwester Lana saßen also in der Patsche!

 

View this post on Instagram

 

A post shared by Kyle Trade (@kyle_mccal_) on


Wieviel Geld es wirklich war, ist nicht ganz sicher. Schließlich ist es möglich, dass sie in Las Vegas große Gewinne erzielt haben und viel reicher waren als man denkt. Wahrscheinlich hätten sie sogar noch mehr Geld gewinnen können, wenn sie im Netz gespielt hätten, da dort die Gewinnquoten laut CasinoWings viel höher liegen. Außerdem gibt es dort bessere Auszahlungsquoten und Boni, aber die Schwestern haben ja bei ihrem abenteuerlichen Unterfangen nicht um Hilfe gebeten. Trotzdem ist es nachvollziehbar, dass Las Vegas als Tatort auserkoren wurde.
Ob sich die Schwestern etwas beiseite gelegt haben und vorhatten, ihren Ruhestand auf einer sonnigen Insel mit Cocktails und einem Glücksspielen zu verbringen, bleibt fraglich.

Doch der liebe Gott blickte mit Erbarmen auf die Taten der beiden Freundinnen herab und der Erzbischof von Los Angeles gab bekannt, dass der Fall intern gelöst werden würde. Die beiden Nonnen baten laut Spiegel-ONLINE um Vergeben. Welche Strafe sie wohl deshalb bekommen?
Für die Schule jedenfalls war es eine peinliche Angelegenheit und sie mussten sich bei den Eltern entschuldigen.

Über den Autor

Willy Dr. Lima

Send this to a friend