Animal Prints 2019 – gekommen um zu bleiben

08.4.2019
Willy
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Seitdem sich der Mensch das Fell der Tiere zu eigen gemacht hat, lassen ihn auch die animalischen Muster nicht mehr los. Die Fellfarben berühmter Vierbeiner sind seit wer weiß wie langer Zeit ein Element der Modewelt und werden garantiert nicht mehr so schnell verschwinden. 2019 bildet da keine Ausnahme, denn ein Blick auf die Laufstege dieser Welt beweist: Unleash the Beast! In uns allen steckt halt irgendwie ein Tier, das befreit werden möchte. Manche „Bestien“ dürfen auch dieses Jahr wieder ihr Muster der Fashionwelt leihen. Alles was ihr über die brisanten Trends wissen müsst, jetzt hier.

[via Victoria Chudinova/ Shutterstock]

Wo kommt der tierische Look eigentlich her?

Bevor sich jetzt empörte Tierschutzaktivisten vor Wut schnaubend mit Protestschildern auf die Straße begeben: Entwarnung! Während früher die Reichen und Mächtigen diverse Tiere erlegt haben, um sich mit deren Fell zu schmücken, sind die meisten Klamotten heutzutage natürlich aus Kunstfasern gefertigt. Alles was ein Tiermuster trägt, wird als Animal-Print bezeichnet. Das bedeutet aber nicht, dass Leopard immer gleich Leopard aussehen muss. Die Designer haben die natürlichen Fellfarben längst modifiziert. So existieren neben den Klassikern auch grün-schwarze Leo-Prints oder blau-weiße Kuhflecken. 

Aber welche tierischen Trends dominieren denn nun das Jahr 2019? 

[via Somchai Phanbun/Shutterstock]

Diese drei gehören auf jeden Fall dazu:

Leopard

Wer bisher gedacht hat, das Raubkatzenmuster sei nur etwas für Skat-spielende und Brandy-trinkende Damen gehobenen Alters, der irrt sich gewaltig, denn die Modeschöpfer haben sich an dem Dschungeltier festgebissen. Will heißen? Der Leoprint ist überall! Als All-Over-Look, auf Schuhen und Accessoires, Röcken und Kleidern oder auf Oberteilen und Hosen wie zum Beispiel hier – kein Weg führt an dem trendigen Muster vorbei.

Styling-Tipp: Entspannte Jeans und lässige Sneaker passen hervorragend zu Oberteilen. Ansonsten solltet ihr auf einfarbige Gegenparts in dunklen Tönen setzen, da sich der Leo-Print nicht mit anderen Mustern verträgt. Dafür sind Leo-Accessoires aber die optimalen Styling-Upgrades für nahezu jedes Outfit. Wählt am besten goldenes, aber dezentes Geschmeide. Auch Schmuck aus Naturmaterialien wie Holz kann euren Look stilsicher abrunden.

 

Kuh

Eine Kuh macht Muh, viele Kühe machen Mühe! Okay, der Spruch passt vielleicht zur Landwirtschaft, aber nicht zum Fashion-Kosmos 2019. Denn da sind die Flecken aktuell wieder richtig trendy. Echte Cowgirls greifen zu großen Prints auf Mänteln, Röcken oder Jacken. Für alle anderen reicht ein dezentes Accessoire wie beispielsweise Tasche, Gürtel oder Boots.

Styling-Tipp: Wenn ihr auf den Western-Look steht, solltet ihr aufpassen, nicht zu aufreizende, enge Schnitte zu wählen, denn das schaut sonst billig aus. Die Kuhflecken lieber mit weiten, flatterigen Teilen in Schwarz, Creme oder Beige kombinieren. Das sieht ungemein kuhl aus. Zudem lassen sich auch mehrere Cow-Prints kombinieren – ist aber nur was für Mutige. Silberner Schmuck setzt genau die richtigen Akzente zu dem kontrastreichen Muster. 

 

Zebra

Das Savannentier besitzt das wohl bekannteste Fellmuster im Tierreich. Der Black-and-White-Look hat es aber nicht nur für immer in die Stoffabteilung eines schwedischen Möbelhauses geschafft, sondern 2019 auch wieder auf die Laufstege der großen Modehäuser. Für ausladende und schlichte Klamotten, für Ober- und Unterteile kommen die Streifen zum Einsatz. 

Styling-Tipp: Das Zebrafell kann im Handumdrehen edel wirken, wenn man es mit einfarbigen Teilen in schwarz, weiß oder beige kombiniert. Knallige Farben funktionieren auch dazu, aber ihr solltet damit rechnen, dass es schnell ein Ticken zu extravagant aussehen kann. Außerdem liefert ein Zebra-Accessoire ein tolles Detail bei schlichten Outfits. Wenn ihr noch mehr Tipps für ein gelungenes Outfit braucht, dann lasst euch doch mal hier inspirieren. 

Über den Autor

Willy Dr. Lima

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