Kamele, Besen und Pasteten: Die vielseitige Welt des Sportwettens

24.4.2019
Willy
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Sportliches Kräftemessen ist seit jeher eine der Lieblingsbeschäftigungen von Menschen auf der ganzen Welt – wenn nicht als Sportler, dann zumindest als Zuschauer. Untrennbar damit verbunden sind Wetten und Tippspiele. Die Fähigkeiten der gegnerischen Parteien abzuwägen, ihre Stärken und Schwächen zu analysieren, all das ist für viele Sportfans eine Kunst für sich. Das Beste daran: Wer ein bisschen Geschick mitbringt, kann dabei mitunter sogar Gewinn machen. Der Wettmarkt boomt also und ist dabei überraschend vielfältig. Die Wettoptionen sind nahezu unbegrenzt – und manchmal geradezu bizarr.

Lasst uns also einen Blick in die schillernde Welt des Sportwettens werfen.

Kein Sport ohne Wette 

Grundsätzlich gilt: Keine Sportart ist vom Wetten ausgeschlossen. Klar, die meisten Menschen denken zunächst an alle Arten von Ballsport, Kampfsport oder an Rennsportarten. Pferderennen sind vermutlich einer der Wettklassiker schlechthin. Wer „Asterix und Obelix“ gelesen hat, weiß, dass schon die alten Römer bei Pferde- und Wagenrennen auf ihre Favoriten gesetzt haben. In anderen Ländern werden dafür gerne auch andere Tiere auf die Bahn geschickt, etwa Kamele im arabischen Raum. In Finnland sind dagegen Rentierwetten eine alljährliche Tradition. Es geht aber noch extravaganter: In den letzten Jahren konnten Wettfreunde unter anderem Tipps auf Wettkämpfe im Armdrücken, „Schere, Stein, Papier“ oder gar Quidditch abgegeben. Richtig gelesen – die fiktive Lieblingssportart aller Zauberer aus „Harry Potter“, die traditionell auf fliegenden Besen gespielt wird.

Die kreativsten Wettgegenstände der Anbieter

Bei uns am beliebtesten sind natürlich Fußballwetten, besonders bei großen Turnieren wie Welt- oder Europameisterschaften. Fast jeder hat sicher schon an Tipprunden unter Freunden oder Kollegen teilgenommen. Dabei muss es übrigens nicht immer um den Spielstand oder den Ausgang der Partie gehen. Ab und zu lassen die Wettanbieter ihrer Kreativität auch mal freien Lauf, um Aufmerksamkeit zu erregen. Eine Kostprobe: Wird es im Verlauf des Turniers dazu kommen, dass ein Spieler von einem anderen gebissen wird? Oder angespuckt? Wird Angela Merkel bei einer Niederlage der deutschen Nationalelf ihr Amt an den Nagel hängen? Das sind nur ein paar Beispiele für Ereignisse, auf die in vergangenen Meisterschaften tatsächlich gesetzt werden konnte. Nicht weniger verrückt sind die Auswirkungen, die diese Angebote manchmal auf die Realität haben. 2017 aß der englische Torwart Wayne Shaw während eines Spiels eine Pastete – genau auf dieses Ereignis war eine Wette ausgesetzt. Wohl kein Zufall, und so waren die Folgen des Vorfalls (liebevoll „Pie-Gate“ genannt) Ermittlungen wegen Wettbetrugs sowie der Rücktritt des Torhüters. 

Gute Nachrichten für Wettfreunde

Ob es an diesen ausgefallenen Angeboten liegt oder nicht: Die ständig wachsende Zahl der Online-Wettbüros zeigt, dass Sportwetten heute beliebter sind als je zuvor. Kein Wunder, es gibt schließlich kaum einen besseren Weg für Sportfans, die Spannung und den Spaß am Mitfiebern zu steigern. Und das ist nicht die einzige gute Nachricht für Wettfreunde: Dank der Online-Anbieter ist das Abgeben von Tipps heute auch einfacher denn je und ganz bequem von überall aus machbar.  Eines ist auf jeden Fall sicher: Sportwetten werden garantiert nie langweilig – ob es nun um das Ergebnis des nächsten Quidditch-Matchs oder die Essgewohnheiten der Spieler geht.

Über den Autor

Willy Dr. Lima

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