Verwendung von Einnahmen aus Casinos

30.4.2019
Willy
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Glücksspiele sind bei vielen Menschen beliebt. Sie stehen für tolle Unterhaltung und einen ganz besonderen Nervenkitzel, wenn man das eigene Geld setzt und auf einen Gewinn hofft. Diese Gewinne stehen natürlich im Vordergrund bei Spielen aller Art. Obwohl es den einen oder anderen Spieler gibt, der vor allem die Unterhaltung liebt, wollen die meisten eher schnelle Gewinne erzielen, ohne dafür besonders viel arbeiten zu müssen. Aus diesem Grund versuchen staatliche Behörden in vielen Ländern, die Spieler vor unseriösen Betreibern zu schützen. Aus diesem Grund werden Lizenzen an die Betreiber von Glücksspielen aller Art vergeben und oft streng überwacht. Das geschieht oft unter der Prämisse, dass die Bevölkerung vor Spielsucht geschützt werden soll. Zugleich sorgt das staatliche Monopol auf die Vergabe von Lizenzen für Glücksspiele jedoch auch für hohe Einnahmen. Wie genau das Geld verteilt wird, ist hingegen nicht gesetzlich festgelegt, deshalb gibt es darüber immer wieder Auseinandersetzungen.

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Spiele im Internet immer populärer

Aus der Sicht der Spieler ist es natürlich ganz egal, auf welche Weise Einsätze platziert werden. Wenn sie einem bestimmten Anbieter vertrauen, dann wird das Geld auch gerne über das Internet riskiert. Diese Variante bietet zudem gleich mehrere Vorteile. Zum einen ist man nicht auf bestimmte Öffnungszeiten angewiesen, zum anderen ist es nicht nötig, in ein echtes Casino oder eine Spielhalle zu fahren. Außerdem bieten gerade Online Casinos oft eine riesige Vielzahl an verschiedenen Varianten von Spielen, da sich die Betreiber dort keine Sorgen um den Platz machen müssen, der ihnen zur Verfügung steht. Ein gutes Beispiel dafür ist das Dunder Casino, in dem Kunden schon seit einigen Jahren sehr gerne ihre Einsätze platzieren. Das Guthaben lässt sich bei Dunder zudem immer wieder mit Gutschriften auf Einzahlungen oder anderen Boni ein wenig steigern. Auf diese Weise wollen sich die Betreiber von den vielen Wettbewerbern abheben, für die Spieler bieten solche Boni die Chance auf Einsätze ganz ohne Risiko.

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Problematische Lizenzen

Die immer weiter verbreiteten Portale für Glücksspiele im Internet sind in der Regel seriös und mit der Lizenz aus einem bestimmten Land versehen. Für die Behörden in Ländern, in denen der Staat ein Monopol auf Glücksspiele hat, ist das jedoch ein Problem. Sie haben schließlich keinen Zugriff auf die Einnahmen. Deutsche Behörden können beispielsweise nicht überprüfen, wie hoch die Umsätze bei einem Online Casino waren, das in Malta registriert und lizenziert wurde. Zugleich bedeutet dieser Standort innerhalb der EU jedoch, dass das Unternehmen in allen anderen Mitgliedsstaaten aktiv sein kann. Das würde sich nur unter ganz bestimmten rechtlichen Voraussetzungen anders regeln lassen, diese sind jedoch immer wieder ein Streitpunkt, der auch schon zum einen oder anderen Prozess vor verschiedenen Gerichten geführt hat. Allerdings stellt sich bei ausländischen Online Casinos natürlich die Frage, wie genau die Einnahmen verwendet werden.

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Neue Regelungen sind absehbar

Bisland sträuben sich viele Politiker, die Vergabe von Lizenzen an Online Casinos überhaupt zu regeln. Das würde zugleich bedeuten, dass das staatliche Monopol aufgeweicht wird, sodass die Einnahmen nicht mehr so üppig wie in der Vergangenheit ausfallen. Die Wirklichkeit in der Branche dürfte jedoch in den kommenden Jahren dazu führen, dass in vielen Ländern die entsprechenden Gesetze und Vorschriften angepasst werden. In der Schweiz hat es darüber schon eine Volksabstimmung gegeben, in der sich gezeigt hat, dass die meisten Schweizer eine eindeutige Regelung wünschen. In anderen Ländern gibt es ebenfalls Debatten über das Thema. In Deutschland steht zum Beispiel in den kommenden Jahren eine Änderung des Glücksspielstaatsvertrags an, mit dem die für die Vergabe von Lizenzen zuständigen Landesregierungen einheitliche Regeln schaffen wollen. Wie genau diese aussehen werden, lässt sich aktuell jedoch noch gar nicht einschätzen, deshalb dürften Vertreter der Branche noch viel Lobbyarbeit leisten. 

Über den Autor

Willy Dr. Lima

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