[WIN] Unheilbar Glücklich – Die perfekte Lektüre für den Sommer // Jetzt 2x gewinnen

25.6.2019
Sahjah
Allgemein, Gewinnspiel, Stuff

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Heute haben wir einen kleinen Lektüre-Tipp für Euch im Programm: Der Name Hannes Finkbeiner dürfte dem ein oder anderen Metal-Head durchaus ein Begriff sein. Der Debüt-Roman Jogginghosen-Henry des deutschen Journalisten aus dem Jahr 2016 fand allerdings nicht nur in der Heavy Metal-Szene großen Anklang und wurde von der Kritik als moderner Bildungsroman in der Tradition von amerikanischen Klassikern wie J. D. Salingers ‚Der Fänger im Roggen‘ oder Harper Lees ‚Wer die Nachtigall stört‘ gelobt. Auch wir fühlten uns Bestens unterhalten und begleiteten den guten Henry sehr gerne durch diversen Struggle eines Metal-Festival. Unter dem Pseudonym Jonas Erzberg legt Finkbeiner nun mit Unheilbar Glücklich einen Roman nach, der ebenfalls perfekt in die Sommer- und Urlaubszeit passt…

Zum Plot: Es geht hier um Hypochonder Konstantin, der nach dem Tragen von sechs Wasserkisten ein Ziehen im Oberbauch verspürt – Klarer Fall: Leberkrebs im Endstadium! Im Wartezimmer seines Hausarztes trifft er dann aber Freya, eine Yogalehrerin kurz vor der Abreise nach Thailand. Normalerweise würde Konstantin bei dem Wort »Thailand« an Malaria, Ruhr und Typhus denken. Doch als Freya ihn in ihr Camp einlädt, denkt er an Sonne, Palmen und Sandstrände. Und beschließt, da er Ja eh bald sterben wird, ihr Angebot anzunehmen. Es beginnt eine Reise, die sein Leben verändert…

Das Wichtigste zum Buch von Jonas Erzberg-himslef:

Lieblingssatz aus dem Buch: „Konstantin, hören Sie doch auf, um Ihr Leben herumzustehen, als sei es ein Kunstwerk, das Sie nicht verstehen.“

Die Stelle im Buch, die am schwierigsten zu schreiben war: Zu dem Ende musste ich mich dann doch durchringen, das kann ich jetzt nur dummerweise nicht weiter ausführen.

Der optimale Soundtrack zum Buch: Ich glaube, dem Buch täten schwebende, treibende Beats gut, mal schnell, mal langsam, deswegen empfehle ich die Alben „18“ oder „Hotel“ von Moby.

Der perfekte Ort, um das Buch zu lesen: Überall dort, wo man ein paar Minuten dem Alltag entfliehen möchte. Im Wartezimmer beispielsweise.

Welchem Prominenten würden Sie Ihr Buch gern überreichen und welche Widmung stünde drin?
Das ist einfach: Dem großen T.C. Boyle, dem ich kniend dankend würde, dass er in mir die Schreibwut entfacht hat.

Was darf beim Schreiben auf keinen Fall fehlen – abgesehen von Rechner, Schreibmaschine oder Stift? Das klingt jetzt unromantisch, aber ein klarer Kopf genügt mir. Am liebsten schreibe ich deswegen am Morgen, mehr braucht es nicht, um in der Tätigkeit voll und ganz aufzugehen. Besonders schön ist es aber auch, wenn ich mit Schreiben fertig bin, also am späten Nachmittag ein fertiges Kapitel noch einmal lese – dazu hin und wieder ein Glas Riesling … das macht schon Spaß!

Was ist schöner: den letzten Satz zu Ende gebracht zu haben oder das fertige Buch in Händen zu halten? Es gibt ja den letzten Satz nicht wirklich. Da kommen noch so vielen Korrekturläufe, im Grunde weiß ich nie, wann ich den letzten Satz geschrieben habe. Von daher: das fertige Buch in Händen zu halten.

Wer oder was hilft, wenn es mal schwierig ist, weiterzuschreiben? Joggen, mit einem feisten Metalalbum auf den Ohren.

Was war zuerst da: die Story oder eine Figur aus dem Buch? Beides zugleich, die erste Idee war nämlich einen Hypochonder in ein Schwellenland zu schicken.

Wie wichtig sind Freunde, Familie, Berater beim Schreiben? In der Produktion sehe ich manchmal die Sätze vor lauter Worten nicht mehr, da tut mir ein Telefongespräch mit meiner Lektorin ganz gut.

Lieber akkurat durchplanen oder erstmal drauflosschreiben? Ich halte mich an einen Spruch von James Thurber: „Don’t get it right, get it written.“

Welche Farbe hätte das Cover auf keinen Fall haben dürfen und warum? Rosa! Oder Hellblau mit rosafarbenen Sternchen und schillerndem Regenbogenglitzer vor herzrotem Sonnenuntergang – ich schreibe doch keinen Liebesroman, Leute!

Wer das Buch liest, fühlt sich nach der letzten Seite…? Als hätte er einen Liebesroman gelesen.

Das Beste zum Schluss, direkt hier unten könnt ihr bei unserem Facebook-Gewinnspiel 2 Exemplare von ‚Unheilbar Glücklich‘ – Viel Glück!

Über den Autor

Sahjah Street Art * Lifestyle * Pizza **Kiel**

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