CBD-Öl – ein rauschfreies Heilmittel

15.9.2019
Willy
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Dem Cannabidiol-Öl, kurz CBD-Öl, wird oft Vorurteile entgegengebracht, da es aus Hanf hergestellt wird, was von vielen mit einem Rauschmittel gleichgesetzt wird. Allerdings ist es lediglich der darin enthaltene Stoff THC, der diese Wirkung erzielt, nicht das CBD, das im Gesundheitsbereich verwendet wird. Die daraus hergestellten Produkte, wie beispielsweise das CBD-Öl sind völlig legal erhältlich, sodass jeder von dessen heilender Wirkung profitieren kann.

Es wirkt entzündungshemmend und antibakteriell, kann also sowohl bei Erkältungen als auch bei der Wundheilung positive Effekte erzielen. Außerdem wirkt es antiepileptisch und angstlösend, das heißt, es beruhigt bei eintretenden Panikattacken und hilft bei Verkrampfungen oder gar Krankheiten wie Epilepsie dabei, den Körper zu entspannen. Doch wie genau wird all das ausgelöst? Der Stoff CBD dockt an Rezeptoren im Hypothalamus des Gehirns an und lindert bzw. fördert den Ablauf bestimmter Prozesse. Die Einnahme dessen in Form von einem Öl bietet sich dafür besonders gut an, denn sie ist einfach und schnell möglich. Es wird entweder tropfenweise mithilfe einer Pipette direkt auf die Zunge gegeben oder auf einen Teelöffel geträufelt und so zugeführt.

 


Das CBD-Öl sollte kühl und an einem dunklen Ort aufbewahrt werden. Der Kühlschrank eignet sich dafür nicht, da die Gefahr besteht, dass das Öl darin seine Konsistenz verändert.

Schwarzkümmelöl und dessen seit Jahrtausenden bekannte Wirkung

Schwarzkümmelöl wird bereits seit mehreren Tausend Jahren zu heilenden Zwecken verwendet. Bereits im Koran wird positiv von dessen Wirkungsweise berichtet. Sogar im Grab von Tutanchamun, dem ägyptischen Pharao, wurde es gefunden. Schon damals wurde es unter anderem verwendet, um die Verdauung zu fördern und Blähungen und damit verbundene Magenkrämpfe zu lindern. Gleiches gilt noch heute. Es wirkt nicht nur entkrampfend und schmerzlindernd, sondern tötet auch Bakterien und Pilze ab. Auch die Werte des Blutfettanteils und des Blutdrucks können damit gesenkt werden. Bei Hautproblemen und Haarausfall kann Schwarzkümmelöl ebenfalls eingesetzt werden.

Das Öl wird in zwei Typen unterschieden, und zwar in fettes und in ätherisches Schwarzkümmelöl. Das fette Öl hat einen sehr aromatischen Geruch und ist eine Zusammensetzung von verschiedenen Ölen und Fettsäuren. Es enthält beispielsweise zusätzlich zum reinen Schwarzkümmelöl noch Linolsäure, die die gesundheitsfördernden Effekte verstärkt.

Das ätherische Öl wird durch die Destillation des Kümmels hergestellt. Es enthält eine Vielzahl an wichtigen Mineralstoffen wie Folsäure, Magnesium, Zink und Selen.

Eingenommen werden kann das Schwarzkümmelöl ganz einfach pur mit einem Teelöffel. Sollte dessen Eigengeschmack unangenehm sein, kann es auch mit etwas Honig vermischt werden oder in einen Saft gegeben werden. Soll es zur Anwendung für Hautprobleme angewendet werden, kann es direkt auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden.

Arganöl, gewonnen aus einem der ältesten Bäume weltweit

Arganöl wird aus den Früchten des Arganbaums gewonnen. Die Art zählt zu den ältesten der Erde uns dessen Öl gilt als besonders wertvoll. Es verfügt über einen hohen Anteil an essentiellen Fettsäuren wie Olein- und Linolsäure, die die Hautbarriere stärker und resistenter macht. Aufgrund dessen wird Arganöl sehr häufig zur Behandlung von Hautproblemen wie beispielsweise Akne und Neurodermitis eingesetzt. Es beruhigt gereizte Haut und spendet Feuchtigkeit und kann so sogar die Hautalterung verzögern. Auch bei beanspruchtem und spröden haar kann Arganöl wahre Wunder wirken. Sowohl zur Anwendung für die Haut als auch für die Haare wird es pur in kaltgepresster Form oder als Bestandteil von Cremes verwendet und kann direkt auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden. Auch bei Sonnenbrand hilft es der Haut, sich zu regenerieren. Die beruhigende Wirkung des Öls wirkt sich auch auf das Innere des Körpers aus. Bei einem gereizten Magen kann es bei oraler Einnahme ebenfalls Linderung verschaffen. Gleiches gilt für Probleme mit dem Herzen oder dem Kreislauf. Es versorgt den Körper mit wertvollen Mineralien und stärkt ihn von innen.

Des Weiteren verfügt das Arganöl über eine schmerzlindernde Wirkung und wird bei der Behandlung von Rheuma eingesetzt. Als Desinfektionsmittel für offene Wunden findet es ebenfalls Anwendung.

Das tierische Krillöl – eine hochwertige Omega-3-Quelle

Bei Krillöl handelt es sich um ein tierisches Öl, das aus einem Krebs namens Antarktischer Krill gewonnen wird. Es enthält einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren, die besonders für ihre Anwendung bei Problemen mit dem Cholesterinspiegel oder dem Herz-Kreislauf-System bekannt sind. Auch bei der Behandlung von Artriosklerose kann es zum Einsatz kommen. Wer unter chronischen Schmerzen oder ständig auftretenden Entzündungen leidet, kann ebenfalls auf Krillöl zurückgreifen. Viele Gesundheitsprobleme chronischer Natur werden neuesten Erkenntnissen zufolge durch sogenannte Schwelbrände ausgelöst. Dabei handelt es sich um Entzündungen im Körper, die teilweise sogar unbemerkt immer wieder auftreten, diese chronischen Erkrankungen fördern und sogar selbst verursachen können. Die Einnahme von Krillöl wirkt dem entgegen. Geschieht diese regelmäßig, wirkt sich das Öl auch positiv auf das Gehirn aus. Es kann Depressionen, z.B. in Verbindung mit PMS, entgegenwirken und sogar den Alterungsprozess dieses Organs verlangsamen.

Kokosöl für äußere Schönheit und innere Gesundheit

Kokosöl ist besonders bekannt für seine pflegende Wirkung bei der Anwendung auf der Haut und den Haaren. Bei Entzündungen, die beispielsweise durch Neurodermitis oder Akne entstehen, kann das Öl direkt auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden. Es beruhigt die Haut nicht nur, sodass Rötungen abklingen, sondern wirkt zudem noch desinfizierend und antibakteriell. Dafür verantwortlich ist die enthaltene Laurinsäure, die Keime aller Art abtötet und deren erneute Ansiedlung verhindert.

Auch auf den Haaren kann Kokosöl direkt aufgetragen werden. Es verleiht sprödem und stumpfem Haar neuen Glanz. Zusätzlich übt es neue Stimulation auf den Haarwurzeln aus und bewirkt, dass Haarausfall, solange er nicht erblich bedingt ist, minimiert wird. 

Für die Behandlung der Haut und der Haare kann das Kokosöl auch verzehrt werden, entweder pur oder ins Essen hineingemengt. Auf diese Art und Weise kann es sich auch positiv auf die Funktionsweise des Nervensystems auswirken und Erkrankungen wie Demenz und Alzheimer entgegenwirken. Diese brechen unter anderem aus, wenn das Hirn nicht mehr in der Lage ist, die im Körper vorhandene Glucose zu verarbeiten und als Energiequelle zu nutzen. Die Einnahme von Kokosöl hilft, diesen Prozess wieder in Gang zu setzen.

Über den Autor

Willy Dr. Lima

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