Französisches Duo revolutioniert Tischtennis

18.10.2019
Chris
Allgemein, Art & Design, Sport, Web

Seitdem Tischtennis Ende des 19. Jahrhunderts in England erfunden wurde, hat sich an dem Sport recht wenig verändert. Klar, die Materialien der Schläger und Tische haben sich verbessert. An der Form der Schläger und Tische sowie dem grundlegenden Spielprinzip hat sich aber keiner getraut zu rütteln. Bis jetzt!

Das französische Duo exercice wurde damit beauftragt, ein Kunstwerk für Unit Blanche zu schaffen. Die Idee dahinter bestand darin, herkömmliche Tischtennisschläger und -Tische völlig neu zu interpretieren. Die Spieler sollen bei jedem Spiel dazu animiert werden, neue Regeln festzulegen. Damit war das Projekt „Ping Pong Pang“ geboren.

Aus simplen Holzkonstruktionen hat das Künstlerduo 3 verschiedene Tischtennisplatten entworfen, die sich optisch stark von herkömmlichen Platten unterscheiden und eher an verspielte Designermöbel erinnern. In Sachen Spielprinzip werden hierbei völlig neue Wege aufgezeigt.

Eine der Kreationen besteht aus drei einzelnen Platten. Die herkömmlichen zwei Spielfelder werden hierbei um ein weiteres ergänzt. Zudem ist die Grundform der Platten nicht rechteckig, sondern rund. Ein Netz fehlt gänzlich, braucht man aber auch nicht. Ziel ist sicherzustellen, dass die Lücke zwischen den Tischen überschritten wird und nicht das Netz.

Ein weiterer Tisch erinnert etwas an Bierpong. Das Netz in der Mitte der Platte ist nur 20 cm lang. Spieler müssen bei dieser Platte darauf abzielen, den Ball in die Löcher auf beiden Seiten zu bekommen.

Der dritte Tisch wirkt sehr futuristisch und erinnert, durch die spitzen Spielfeldbegrenzungen auf der linken und rechten Seite, eher an ein Fluggerät. Durch die Begrenzungen werden überraschende Rückpraller möglich, die den Spielfluss stark verändern.

Neben den Tischtennisplatten wurde auch das typische Design der Schläger verändert. 12 unterschiedliche Designs können von dem Spieler ausgewählt werden. Von lang und dünn bis zu sternförmig und sogar mit einem Loch in der Mitte. Die verschiedenen Schläger ermöglichen eine einfallsreichen und unterhaltsame Herangehensweise an das doch etwas angestaubte Tichtennisspielprinzip.

via
Bilder @exercices

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Chris

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