Unterwegs im Hamburger Großstadtdschungel: Das ist der neue Audi A1 citycarver [Anzeige]

18.11.2019
Chris
Allgemein, Technik, Werbung

Ich bin viel in der Stadt, auf Autobahnen aber auch gern mal im Gelände unterwegs. Ich mag kompakte Autos und Hybride treffen häufig genau meinen Geschmack. Wenn Dinge aus verschiedenen Welten miteinander verschmelzen und daraus etwas komplett neues, eigenständiges entsteht, bin ich sofort Feuer und Flamme. Soviel kann ich schon vorwegnehmen: Das Crossover aus dem Hause Audi fühlt sich einfach gut an und war mir zwei Tage lang ein treuer Begleiter im Hamburger Großstadtdschungel. Was sich Audi cooles einfallen lassen hat, um den Citycarver ins richtige Licht zu rücken und was Hamburger-Startups damit zu tun haben, erfahrt ihr später im Beitrag. Zunächst erst mal ein paar Infos zu Audis neustem Crossover:

Der robuste Look hebt den Citycarver deutlich aus der A1 Serie heraus. Es ist nicht zu übersehen, dass er auf dem A1 Sportback basiert. Die sportliche Linienführung und die breite Spur bleiben erhalten und werden mit dem Offroad-Look der Q-Reihe kombiniert. Hierfür wurde der Citycarver gut vier Zentimeter angehoben, was sich sofort positiv auf den Einstieg und die Übersicht auswirkt. Um den Offroad-Charakter weiter zu unterstreichen, steht der Citycarver, je nach Ausstattung, auf stabilen 16 bis 18 Zoll-Rädern und wurde mit zusätzlichen Anbauteilen an Radläufen und Schwellern versehen. Bei den Motoren kann zwischen TFSI-Aggregaten mit drei oder vier Zylindern (95 bis 150 PS) gewählt werden.

Der große Singleframe im Oktagon-Design und dem mattschwarze Wabengitter erinnert mich sofort an Audis Q-Reihe. Abgerundet wurde das Front-Design mit zwei charakteristischen Schlitzen über dem Grill. Um die sportliche Seite nach außen zu kehren wurde ein S-Line-Dachkanten-Spoiler verbaut. Mit 4,05 Metern Länge fällt der Citycarver etwas großzügiger aus, als der A1 Sportback.

Der Innenraum des Citycarver wirkt sehr clean, gut sortiert und aufgeräumt. Die Instrumententafel ist komplett digital und hat mir in seiner Ausrichtung wirklich gut gefallen. Ich hatte in keinem Moment das Gefühl, den Überblick zu verlieren. Das großzügige 10,25 Zoll Display lässt sich wunderbar einfach und intuitiv bedienen und zeigte keinerlei merkliche Verzögerungen. Genauso komfortabel und simpel fühlte sich die Bedienung des Multifunktionslenkrads an. Die Koppelung mit dem Smartphone war dank Car Play ein echtes Kinderspiel.

Dass der Citycarver ein kleines Raumwunder ist, stellte er direkt nach meiner Ankunft in einem kleinen Café in Hamburg unter Beweis. Nach einem kurzen Briefing durfte ich Tetris spielen. Tetris? Ja, ganz genau. Um selber zu sehen, wie großzügig die Platzverhältnisse ausfallen, habe ich versucht unterschiedlich geformte Blöcke so in den Gepäckraum des Citycarver zu stapeln, dass sie bündig reinpassen und am Ende das Audi-Logo auf der Oberseite zu erkennen ist. Voll motiviert und mit dem Gedanken im Kopf: „das wird doch easy“, habe ich mich ans Stapeln der Blöcke gemacht. Was ich nicht bedacht habe, dieses Tetris ist dreidimensional und verdammt schwer! Mit der Anleitung ist es mir dann doch gelungen und ich war wirklich erstaunt wie viele Blöcke in den Gepäckraum, mit 335 Liter Volumen, passen.

Wie eingangs bereits erwähnt, hat sich Audi etwas wirklich Cooles einfallen lassen, um die Besonderheiten des Citycarver zu verdeutlichen. Die Ingolstädter haben sich auf 4 Kernelemente des neuen A1 konzentrieret – Sound, Design, Licht, und Connectivity. Hierfür konnten sie vier Hamburger Startups als Partner gewinnen, die in den jeweiligen Feldern tätig sind und als interaktive Stationen dienten, welche der Reihe nach besucht werden konnten.

Die Startups haben zwar nicht direkt an dem Entstehungsprozess des Citycarver mitgewirkt, stellten aber eine willkommene Abwechslung dar und haben mir verdeutlicht, wie ähnlich Prozesse in einem Großunternehmen und einem kleinen Startup ablaufen.

Studio Longboard

Ein Mischkonzept aus Tonstudio und Skate Shop – Klingt erst mal verrückt, macht aber durchaus Sinn, wenn man weiß, dass der Besitzer passionierter Skater und zugleich Soundengineer ist. Vorbei an unzähligen Skateboards, Achsen, Rädern und Klamotten, habe ich die heiligen Hallen des Tonstudios betreten. Sergej, der Herr des Hauses hat direkt einen lässigen Sound angeschmissen und mir drei unterschiedliche Versionen präsentiert – die Rohversion, die gemixte Version und das fertige Master. Ich habe förmlich am ganzen Körper gespürt, wie die Fülle und Klarheit des Sounds mit jeder Version zunahm. Das fertige Master hat sich einfach unglaublich angehört. Sound in Perfektion!

Genau wie im Tonstudio, besitzt auch das Soundsystem im Citycarver drei unterschiedliche Sound-Stufen, zwischen denen man auswählen kann. Auf dem Weg zur nächsten Station habe ich das natürlich direkt getestet und muss sagen, dass Bang & Olufsen einen überragenden Job geleistet haben. Besonders die dritte Stufe (3D -Klang) hat es wirklich in sich. Da macht das Lieblingsalbum gleich doppelt so viel Spaß und zum Ärger des Fotografen, der neben mir auf dem Beifahrersitz saß, habe ich mal wieder versucht mein Lieblingsalbum mitzurappen. Ich glaube er war froh, als wir endlich die zweite Station erreicht haben ;)

RCKZ Sneakerbox

Da Sneaker eine meiner größten Leidenschaften sind, war ich auf die nächste Station ganz besonders gespannt. Die Jungs von RCKZ Sneakerbox haben stapelbare, transparente Boxen entwickelt, in welchen man sein heiliges Schuhwerk aufbewahren und stolz präsentieren kann. Während unseres Gesprächs habe ich verstanden, wie kompliziert und langwierig der Designprozess hinter einem Produkt sein kann. Nach etlichen Mustern und kleinen Veränderungen gingen die Sneakerboxen dann letztes Jahr in Serienproduktion.

Auch Audi durchläuft ähnliche Prozesse von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt. Das kann dann auch gerne mal ein paar Jahre dauern, bis ein Auto tatsächlich in Serie geht.

Fogelkaiser

Bei Folgekaiser dreht sich alles um die Inszenierung von außergewöhnlichen Events und Showproduktionen mit urbanen Charakter. Ein wesentliches Element bei Fogelkaiser ist der Einsatz von Licht und spektakulärer Beleuchtung. „Erst hierdurch wird ein Event zu etwas ganz besonderen.“ Auch bei Audi stellt Licht einen elementaren Baustein dar und erfüllt schon längst nicht mehr ausschließlich einen praktischen Zweck, sondern ist zugleich ein markantes Stilelement mit Wiedererkennungswert.

Der Citycarver ist mit einem taghellen LED-Frontscheinwerfer ausgestattet. In den Heckleuchten sind die von Audi bekannten dynamischen Blinklichter integriert.

Nach einer knappen Stunde und einem spannenden Gespräch über Projekte von Fogelkaiser und Audis Lichttechnologie, meldetet sich so langsam mein Magen. In einem Nebenraum der ehemaligen Fleischerei, lagen noch ein paar leckere Fischbrötchen und Sandwiches bereit, die nur auf mich gewartet haben. Yummy!

Future Candy

Future Candy ist eine der führenden Innovationsagenturen Europas und war zugleich die letzte Station auf meiner Tour durch Hamburg. In einem alten Industriegebäude, in Mitten der Hafenstadt, liegt das Headquarter des jungen Unternehmens. Dort angekommen öffnete mir Lasse die Tür des großzügig geschnittenen Büros. Wir führten spannende Gespräche über die digitale Zukunft der Automobilbranche, über 5G-Netze und den aktuellen Netzausbau in Deutschland. Mega spannend! Verabschiedet wurde ich von einem kindergroßen Roboter, der zuerst mein Alter schätze und dabei etwas daneben lag und mir abschließend mit einem charmanten High Five auf Wiedersehen sagte.

Wenn es um Connectivity geht, lässt der Citycarver keine Wünsche offen. Angefangen bei einer MMI Navigationssystem, über eine integrierte Sprachsteuerung bis hin zu Audi connect, WLAN Hotspot und Car-to-X-Dienste bietet der Citycarver allerhand Möglichkeiten, auf eine komfortable Weise permanent mit der Außenwelt verbunden zu sein.

Fazit

Nach der Startup-Tour durch Hamburg hatte ich noch einen weiteren Tag Zeit, den Citycarver ausgiebig zu testen. Für ein Fahrzeug in der Kompaktklasse hat Audis neuer Crossover allerhand zu bieten und lässt wenig Wünsche unerfüllt. Ein mehr als solider Innenraum, mit genügend Platz, ein modernes jugendliches Design mit vielen individuellen Optionen, ein spritziges Fahrgefühl und ein umfangreiches Infotainment-Paket machen den Citycarver für mich zu einem mehr als guten Allrounder auf und auch abseits der Straßen. Der Citycarver ist ab sofort erhältlich und startet bei einem Preis von 22.100 €.

[In Kooperation mit Audi]

Über den Autor

Chris

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