Künstler, Titanen und die Casino-Kultur

22.6.2020
Sahjah
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Glanz und Glamour, aber auch europäische Spitzenkultur haben die Casinos seit Jahrhunderten hervorgebracht und angezogen. Unglaubliche Figuren formten die Casinos und ihre eigenen Schicksale. Ruhm und Reichtum, Untergang und Verzweiflung waren hier immer nahe beieinander.

Dostojewski in Roulettenburg

Roulettenburg nennt Dostojewski den Ort des Dramas in seinem Roman „Der Spieler“, der in 26 Tagen unvergleichlich bildhaft geschrieben wurde. Grund für die Eile war die Spielsucht des großen russischen Schriftstellers, der schnell von seinem Verlag Geld für das Glücksspiel haben wollte. Roulettenburg steht wohl für Bad Homburg, wo Dostojewski viel Geld verlor. Er hat in seinem Roman dem Roulette ein Denkmal gesetzt und fragt: „Und warum soll denn das Spiel schlechter sein als irgendein anderes Mittel des Gelderwerbs, zum Beispiel schlechter als der Handel?“

Aristoteles Onassis und Grace Kelly erschaffen Monaco neu

Als die Nachkriegszeit Teile von Europa zum Erblühen brachte, kaufte 1953 Aristoteles Onassis die Mehrheit an der Société des Bains de Mer (SBM) in Monaco. Ihr gehörten Spielbanken, Hotels und der halbe Zwergstaat Monaco, einschließlich seiner Oper. Monaco wurde Zentrum des Jetsets und gelangte zu ungeahnter Blüte mit dem Casino im Zentrum. Onassis, Lebenskünstler, Reeder-Titan, milliardenschwerer Besitzer einer Ägäis-Insel, legendärer Jahrhundertheld, Liebhaber der Maria Callas, brachte das Geld. Das glanzvolle Image kam von Grace Kelly, die im Jahre 1956 Fürst Rainier heiratete. 1966 brachen Rainier und Onassis. Der Reeder verkaufte alles und verließ das Fürstentum. Onassis starb, nachdem er seinen Sohn durch ein Flugzeugunglück verloren hatte, 1975 als gebrochener Mann. Grace Kelly verunglückte 1982 tödlich. Heute ist das Casino Monaco über die Betclic Everest Group am Online Casino Unternehmen Bet-at-Home beteiligt. Die Vergleichsplattform CasinoMagie führt in die demokratisierte Home-Glitzerwelt der Online Casinos ein. Da werden Expertentipps wie zum Beispiel der Hinweis auf Casino Bonus Codes verraten.

Der Norweger Inge Telnaes erfindet Online Casinos

Ein typisches Kind der technisch-wissenschaftlichen Kultur des 20. Jahrhunderts war Inge Telnaes. Der Norweger hatte 1984 einen patentierten Zufallsgenerator zum Auswählen der virtuellen Rollenstoppposition erfunden, der später technische Grundlage für neue Online Casinos wurde. Einen gewaltigen Sprung nahmen die Online Casinos, als die ersten Casino Apps für das Smartphone erschienen.

Pique Dame von Peter Tschaikowsky

Noch heute wird das alte Kartenspiel Faro in Online Casinos angeboten. Pjotr Tschaikowsky hat das Spiel in seiner Oper „Pique Dame“ zur Bühne dramatischer und gespenstischer Szenen mit wunderbarer Musik gemacht. Die Oper beruht auf einer Erzählung des großen russischen Schriftstellers Alexander Puschkin. Eine geheimnisvolle Gräfin spielt erfolgreich mit System, der Held der Oper versucht vergeblich, hinter dessen Lösung zu kommen, verliert auch seine Liebe und endet in Verzweiflung. Oper bleibt nicht immer herrlich, sondern keineswegs altbacken, sondern wie das Online Casino jung und kreativ.

Daniel Craig führt das Edel-Casino ins neue Jahrtausend

1953 schon schrieb Ian Fleming seinen ersten James Bond Roman Casino Royale. Die heute legendäre Figur wurde von Daniel Craig in der Verfilmung von 2006 in das neue Jahrtausend befördert. Bei einem Poker-Turnier verliert er viel Geld. Heute gibt es in vielen Online Casinos Poker-Turniere, an denen der Spieler vom Schreibtisch aus teilnehmen kann.

Über den Autor

Sahjah Street Art * Lifestyle * Pizza **Kiel**

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