CBD Öl gegen Migräne – Kopfschmerzen natürlich behandeln

11.10.2020
Sahjah
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Foto von Andrea Piacquadio von Pexels

Mit den Wintermonaten beginnt auch die Heizperiode, die vor allem bei sensiblen Personen die Entstehung unangenehmer Kopfschmerzen begünstigt. CBD wird mittlerweile für die Behandlung vielfältiger Beschwerden eingesetzt und nimmt insbesondere in der Schmerztherapie einen besonders hohen Stellenwert ein. Wir erörtern in unserem heutigen Artikel, wie Hanföl gegen Migräne eingesetzt werden kann und was bei der CBD-Einnahme beachtet werden sollte.


CBD lindert Schmerzen und fördert die Entspannung

Cannabidiol (CBD) gehört zu den mehr als hundert natürlichen Cannabinoiden, die in der weiblichen Hanfpflanze existieren. Mittlerweile konnte die heilende Wirkung des Cannabinoids in zahlreichen Studien nachgewiesen werden, sodass sich CBD-Präparate immer größerer Beliebtheit erfreuen. Cannabidiol ähnelt in seiner chemischen Struktur den körpereigenen Botenstoffen und ist daher in der Lage, an die Cannabinoid-Rezeptoren im menschlichen Organismus anzudocken. Da über das Endocannabinoid-System wichtige Prozesse wie der Appetit, der Schlaf sowie auch die Immunabwehr gesteuert werden, kann CBD auf vielen Ebenen im menschlichen Körper wirken. So zeichnet sich CBD durch entspannende, schmerzstillende sowie entzündungshemmende Eigenschaften aus und lässt sich daher insbesondere für die Bekämpfung chronischer Schmerzen nutzen. Folgende Wirkweisen konnten bei der CBD-Einnahme beobachtet werden:

  • Verbesserung der Schlafqualität
  • Linderung von Stress, Ängsten und innerer Unruhe
  • Verminderung von akuten sowie chronischen Schmerzen
  • Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens
  • Stärkung des Immunsystems sowie Hemmung von Entzündungsprozessen

Im Gegensatz zu THC wirkt CBD nicht berauschend und verändert auch bei einer langfristigen Einnahme nicht das Bewusstsein. Für die Herstellung hochwertiger CBD-Präparate wird ausschließlich Nutzhanf mit einem THC-Gehalt von weniger als 0,2 Prozent verwendet. Wenn auch die Erfahrungen mit CBD Öl sehr gut ausfallen, so sollte beim Kauf stets überprüft werden, dass kein THC in dem Produkt vorhanden ist.


CBD reduziert Kopfschmerzen und beugt künftigen Migräneattacken vor

Ausgeprägte Migräneattacken gehen nicht selten mit stechenden Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen sowie Sehstörungen einher und schränken die Lebensqualität der Betroffenen enorm ein. Ein Migräneschub kann einige Stunden oder mehrere Tage andauern, sodass viele Leidtragende auf die Einnahme von Schmerzmitteln sowie Triptane angewiesen sind. Die Ursachen einer Migräne sind vielfältig, wobei insbesondere anhaltender Stress und Schlafstörungen zu den nennenswerten Einflussfaktoren gehören. Cannabidiol ist in der Lage, die Reizweiterleitung zu hemmen und demnach auch Migräneschmerzen nachweislich zu reduzieren. Außerdem konnte festgestellt werden, dass Migräne-Patienten häufig einen zu niedrigen Serotonin-Spiegel sowie eine damit einhergehende Kontraktion der Blutgefäße vorweisen. Da die Serotonin-Ausschüttung durch die Gabe von CBD angeregt wird, kann auch das Risiko von Migräneschüben langfristig vermindert werden. Zudem wirkt CBD beruhigend und fördert nachweislich die Schlafqualität. Demnach erweist sich CBD insbesondere in stressigen Phasen als wichtiger Migräne-Schutz. Zwar lassen sich stark ausprägte Kopfschmerzen nicht vollständig mit CBD beheben – allerdings lässt sich das Cannabinoid präventiv gegen Kopfschmerzen sowie Migräne einsetzen.


So wird CBD gegen Kopfschmerzen richtig angewendet

CBD weist im Gegensatz zu normalen Schmerzmitteln kaum Nebenwirkungen auf und kann daher auch dauerhaft eingenommen werden. Jedoch können vor allem zu Beginn der CBD-Einnahme einzelne Begleiterscheinungen wie erhöhte Müdigkeit, Mundtrockenheit sowie Übelkeit auftreten. Die beliebteste Darreichungsform ist CBD-ÖL oder auch Hanföl genannt. Es wird empfohlen, zu Beginn mit einer möglichst niedrigen Einnahmemenge von maximal fünfundzwanzig Milligramm CBD-Öl pro Tag zu starten. Sollte eine stärkere Wirkung gewünscht werden, kann die Tagesdosis tropfenweise erhöht werden. Zudem ist es ratsam, mit einem Hanföl mit einer niedrigen CBD-Konzentration von zwei bis fünf Prozent zu starten. Das CBD-Öl lässt sich am besten vor einem Spiegel unter die Zunge tropfen und kann dort von der Mundschleimhaut absorbiert werden. Durch diese Einnahmeform profitieren Anwender von einem besonders schnellen Wirkeintritt.

Unser Tipp: Schwangere sowie stillende Frauen sollten von der CBD-Einnahme absehen, da die Substanz die Funktion der Plazenta gefährden kann. Zudem kann Cannabidiol die Wirkung anderer Medikamente beeinträchtigen. Daher ist es sinnvoll, die CBD-Einnahme zunächst mit dem behandelnden Arzt zu besprechen.

Fazit

CBD lässt sich erfolgreich in der Schmerztherapie einsetzen und verspricht eine schonende Linderung unangenehmer Migräneattacken. Dank seiner ausgleichenden Wirkung kann das Cannabinoid auch vorbeugend gegen Kopfschmerzen und andere Stress-Symptome genutzt werden. Da CBD zudem über ein sehr geringes Nebenwirkungsspektrum verfügt, kann das Hanföl über einen längeren Zeitraum problemlos eingenommen werden.

Über den Autor

Sahjah Street Art * Lifestyle * Pizza **Kiel**

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