So lassen sich Neujahrsvorsätze tatsächlich einhalten

21.12.2020
Sahjah
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Der Jahreswechsel steht vor der Tür. Und mit dem neuen Jahr beschäftigen sich viele Menschen mit der Frage, was sie im Jahr 2021 anders machen wollen. Neues Jahr, neues Glück – quasi. Weitverbreitete Vorsätze sind, der eigenen Gesundheit mehr Aufmerksamkeit zu schenken, finanzielle Fortschritte zu machen, weniger Zeit vor Bildschirmen zu verbringen, dem Familienleben mehr Zeit einzuräumen oder sich endlich einem lebenslangen Traum zu widmen.

Leider scheitern die meisten Neujahrsvorsätze schon nach kurzer Zeit – bevor sich erste Erfolgserlebnisse überhaupt einstellen können. Das kann im Jahr 2021 für Sie aber ganz anders laufen. Es gibt einige bewährte Tipps und Tricks, mit denen sich Neujahrsvorsätze leichter einhalten und Ziele erreichen lassen. Hier erfahren Sie, welche das sind und wie Sie diese für sich nutzen können.

Alles eine Frage der Gewohnheit

Was ist eigentlich der Grund dafür, dass die meisten Menschen ihre Neujahrsvorsätze nicht einhalten können? Warum hören so viele schon nach wenigen Tagen oder Wochen auf zu trainieren, fangen wieder an mit dem Rauchen oder finden sich schnell wieder in einer Situation, die sie in diesem Jahr eigentlich vermeiden wollten?

Es liegt an den Gewohnheiten, die man über Monate und Jahre hinweg in sein Leben integriert hat. Mit tausenden Wiederholungen hat man sich gewisse Verhaltensmuster eingeprägt, die man nun so einfach nicht wieder los wird. Da macht auch der Jahreswechsel keinen Unterschied. Es bringt auch nichts, wenn man in den ersten Tagen hoch motiviert loslegt und sich schon im Laufe des Januars überfordert fühlt. Die wenigsten Neujahrsvorsätze schaffen es bis in den März.

Wie man neue Gewohnheiten entwickelt

Will man seinen Neujahrsvorsätzen ein langes Leben ermöglichen und seine Ziele tatsächlich erreichen, muss man seine Gewohnheiten entsprechend anpassen. Wie man das macht hängt davon ab, ob man einfach nur etwas neues in sein Leben integrieren oder ob man eine alte Gewohnheit loswerden möchte. Ersteres ist nämlich deutlich einfacher. Alte Gewohnheiten ersetzen Sie am besten durch neue, bessere Alternativen. Wollen Sie zum Beispiel weniger Süßes essen, kaufen Sie statt Süßigkeiten Obst ein und essen einen Apfel oder eine Banane, wenn sich der süße Gaumen bei Ihnen meldet.

Eine neue Gewohnheit lässt sich in etwa 66 Tagen etablieren – 2021 wäre das dann ungefähr am März der Fall, sofern Sie am 1.1.2021 beginnen. Aber was macht man in diesen 66 Tagen?

Gleich Anfangen

Haben Sie sich für eine neue Gewohnheit entschieden, sollten Sie gleich damit anfangen, diese in Ihr leben zu integrieren. Wollen Sie beispielsweise weniger Zeit beim Spielen auf Online Casinos verbringen, was aufgrund zahlreicher Einzahlungsboni verlockend sein kann, setzen Sie sich spätestens mit 1.1. ein neues Zeitlimit. Je früher umso besser.

Zögern Sie den Start Ihrer neuen Gewohnheit nicht etwa mit Ausreden wie “ich bin ja noch müde von Silvester”, “diesen Einzahlungsbonus muss ich noch nutzen” oder “ich fange nächsten Montag an” heraus. Je länger Sie warten, umso unwahrscheinlicher wird es, dass Sie überhaupt damit beginnen werden.

Mit kleinen Schritten starten

Tappen Sie nicht in die “Über-Motivationsfalle”. Sollten Sie ab sofort regelmäßig Trainieren wollen, machen Sie zunächst weniger, als Sie an auf einmal schaffen könnten. Die ersten Fortschritte kommen schon allein davon, dass Sie regelmäßig etwas machen. Mit der Zeit können Sie dann härter trainieren. Zunächst geht es darum, erst einmal die neue Gewohnheit auszubilden.

Sobald Sie kaum noch mentale Energie dafür aufbringen müssen, sich zum Trainieren zu überreden, können Sie sich damit Beschäftigen, näher an Ihre Grenzen zu gehen. Außerdem gibt es wohl nichts, was ein neues Trainingsprogramm schneller beendet, als starker Muskelkater oder eine Verletzung.

Ziele visualisieren und sich damit identifizieren

Auch wenn Sie sofort anfangen und zunächst mit kleinen Schritten loslegen, werden immer wieder Momente kommen, in denen es verlockend ist, doch etwas anderes zu machen oder einer alten Gewohnheit nachzugeben. Hier kann es Ihnen helfen, sich vorzustellen, wie es sich anfühlen wird, wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben. Reicht das als Motivation nicht aus, denken Sie darüber nach, was passiert, wenn Sie nicht konsequent am Ball bleiben. Das fällt Ihnen noch leichter, wenn Sie sich mit Ihrer neuen Gewohnheit identifizieren.

Ein Beispiel: Sie wollen sich selbstständig machen, weil Sie nach Ihren eigenen Vorstellungen arbeiten und mehr Verantwortung übernehmen möchten. Sehen Sie sich selbst von nun an als “Selbstständiger”. Haben Sie sich vorgenommen, ihrem Ziel täglich ein gewisses Zeitfenster zu schenken, denken Sie in Momenten, in denen der Schweinehund zu siegen droht, wie es sich anfühlen wird, wenn Ihre eigen Firma gut laufen wird. Oder wie es Ihnen in Zukunft geht, wenn Sie jetzt damit aufhören, Ihrem Traum zu folgen.

Über den Autor

Sahjah Street Art * Lifestyle * Pizza **Kiel**

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