Grünes Gas aus Grünem Strom: Wasserstoff in der Energiewende

22.1.2021
Sahjah
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Um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen und die Energiewirtschaft zu dekarbonisieren, ist bekanntlich eine Abkehr von fossilen Energieträgern wie Kohle, Öl und Erdgas absolut notwendig. Da aber Energie aus Erneuerbaren Quellen alleine nicht ausreicht, um Industrie und Wirtschaft emissionsfrei auszugestalten, müssen Alternativen gefunden werden.

Wasserstoff kann als flexible Energiequelle und Speichermedium diese Rolle ausfüllen und wird in der Energielandschaft von morgen vermutlich eine Schlüsselrolle einnehmen. Für viele ist Wasserstoff allerdings noch ein Nischenthema, welches durchaus mit Vorurteilen belegt ist. E.ON hat es sich zum Ziel gemacht, seinen Kunden saubere und bezahlbare Energie zu liefern. Dafür entwickelt der Energiekonzern eine flexible, effiziente und belastbare Energieversorgung, bei dem Wasserstoff ein ganz wichtiger und zentraler Bestandteil ist.

Power-to-Gas (PtG) – Anlagen wandeln beispielsweise Strom aus Windkraft- und Solaranlagen in „grünes“ Gas um. Diese erneuerbaren Energien sind aber bekanntermaßen wetterabhängig und erfordern ein hohes Maß an Flexibilität. Eine effiziente Methode, diese Energien zu speichern und weiter zu verwenden ist Power-to-Gas. Der Grünstrom wird hier in Wasserstoff umgewandelt, der wiederum als nachhaltige Lösung in das Gasversorgungsnetz eingespeist wird.

Beim Power-to-Gas-Projekt (PtG) in Ibbenbüren erzeugt E.ON durch Elektrolyse tatsächlich grünen Wasserstoff. Diese Lösung verbindet Strom-, Gas- und Fernwärmenetze und ermöglicht die problemlose Zwischenspeicherung Erneuerbarer Energie. Nach der Elektrolyse mithilfe der PEM-Technik (Proton Exchange Membrane) wird Wasserstoff in das Erdgasnetz eingespeist und kann so in den am Netz angeschlossenen Untergrundspeichern zwischengespeichert werden.

Wenn zu einem späteren Zeitpunkt nicht ausreichend Elektrizität aus Erneuerbaren Energien zur Verfügung steht, kann die zuvor im Untergrundspeicher eingelagerte Energie in Form des gasförmigen Wasserstoffs entnommen und in einem Blockheizkraftwerk (BHKW) in Ibbenbüren zur Stromerzeugung durch Kraft-Wärme-Kopplung eingesetzt werden. Die Rückverstromung im BHKW schließt die Stromspeicherkette.

Die beim PtG-Projekt Ibbenbüren eingesetzte Systemlösung erreicht einen Nutzungsgrad, der sich wirklich sehen lassen kann: 75 %.

Keine Frage: Als Brücken- und Zukunftstechnologie ist Wasserstoff einer der wichtigsten Energieträger, um unsere Welt unabhängig von fossilen Brennstoffen zu machen. Gerade grüner Wasserstoff wird es uns bereits in naher Zukunft ermöglichen, die CO2-Emissionen vor allem in Industrie und Verkehr deutlich zu verringern. Deshalb: Gemeinsam mit seinen Kunden, vielen Experten sowie Partnern aus Wirtschaft und Politik macht sich E.ON daran, grünen Wasserstoff und seine Folgeprodukte überall dort für die weitere Dekarbonisierung zu etablieren, wo es sinnvoll ist – für die Energiewende, für den Klimaschutz, für uns alle.

[In Kooperation mit E.ON]

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