DMDH: Sero – Temperamento

Regelmäßige Leser dieser Blogs haben Sero bereits seit seinem Debüt auf dem Schirm. Jetzt steht mit dem „Sweet Tape“ sein nächste Projekt an und „Temperamento“ wird wohl die Hitsingle der Platte. Zwar gibt Sero damit seinen alten Style auf und schließt sich dem aktuellen Soundtrend an, aber „Temperamento“ ist halt trotzdem einfach ein Hit. Machste nix!

Ein Ticket für die RHCP-Tour mit Special Guest Nirvana und Pearl Jam

Schnäppchen! Ein Ticket für ein Konzert der „Blood, Sugar, Sex, Magik“-Tour der Red Hot Chilli Peppers datiert auf den 2. Januar 1992 im Armory Auditorium in Salem, Oregon. Als Special Guest luden die Peppers die damaligen Newcomer Nirvana und Pearl Jam auf die Bühne. Wer auch immer hierfür 19,50$ ausgegeben hat, wird das insbesondere in den Jahren danach wohl kaum bereut haben.

Funfact: Für den ersten Teil der Tour (Oktober-Dezember 1991) waren neben Pearl Jam die Smashing Pumpkins als Support gebucht. Als die Red Hot Chilli Peppers im Laufe der Tour aber immer größere Arenen füllten, bestanden die damaligen Tour-Promoter darauf, Pearl Jam mit den erfolgreicheren Nirvana zu ersetzen. Das allerdings lehnte The Smashing Pumpkins-Frontmann Billy Corgan ab, da er zuvor ein Date mit der mittlerweile mit Kurt Cobain liierten Courtney Love hatte. So kam es, dass letztlich Nirvana und Pearl Jam die Tour fortsetzten.

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PEREL: Das schönste Staffelende des Electronic Beats Podcasts

Staffelende! Es wird also Zeit für das Grande Finale! Keine Angst, im Gegensatz zu Serien gibt’s beim Electronic Beats Podcast keine Geheimnisse und Cliffhanger, die nicht verraten werden dürfen. Ist ja wie der Name uns verrät ein Podcast, in dem getalkt wird. Einige Facts können wir dennoch schon an euch weitergeben:

Es ist die insgesamt 10 Ausgabe der ersten Staffel des wohl allerersten Podcasts, bei dem kreative Köpfe der Clubkultur so ausführlich zu Wort kommen. Einige bekannte Gesichter waren dabei: Westbam, Cookie oder auch Koletzki standen Rede und Antwort, auch DJ Hell war schon mit dabei. Und ebendieser wird auch im heutigen Cast erwähnt: Er ist das Vorbild, ach was: der Held des heutigen Gastes Perel! Stark!

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Watt The Frequency: Desperados goes DIY-DJing [Anzeige]

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Amsterdam vor wenigen Tagen: Knapp 300 Besucher strömen zu einem Gig von EDM-Legende DJ KiNK – zumindest denken sie das. Was sie nicht wissen: Desperados hat sich für den Abend eine richtig krasse Aktion überlegt und die verrücktesten  SoundSysteme aus der ganzen Welt an den Start gebracht. Bedeutet: Es ist mal wieder Zeit für eine Ausgabe der abgedrehtesten Party der Welt. Zeit für die Desperados SoundStage!

Mit der Unterstützung von weiteren DJs und Influencern aus aller Welt legt DJ KiNK dann richtig los – alle Pegel werden bis zum Anschlag aufgedreht.

Unter anderem war sogar ein umgebautes Auto am Start, das ein findiger Soundfreak komplett zum Bassmonster umkonstruiert hatte. Spätestens jetzt wissen alle vor Ort: Dieser Abend wird legendär!

Und genau das wird er dann auch: Mit schnelleren BPM steigt auch der Eskalationslevel der Crowd. Es wird getanzt, gefeiert, getrunken. Und: Es wird ein unvergesslicher Abend.

Es gibt nämlich noch eine weitere Besonderheit: Der Live-Track, den KiNK der musikhungrigen Meute vorwirft und der den Dance-Level ins Unermessliche steigen lässt, hat der DJ extra für den Abend kreiert.  „I Can See Through You“ lautet der Title des Songs.

Und so connecten Desperados & KiNK mit einer einzigen Aktion ganz Europa, ach was: die ganze Welt miteinander – und versammeln dazu noch die abgedrehtesten DIY-SoundSysteme auf einer Stage. Mega!

In Kooperation mit Desperados

Dr. Lima auf dem Hurricane Festival 2018 – Es hat mal wieder gescheeßelt

Dr.Lima und das Hurricane Festival gehören inzwischen zusammen wie Blogpapa Willy und Supreme. Das dritte Jahr in Folge besuchten wir nun schon das wilde Festival bei Scheßel. Traditionsgemäß reisten wir natürlich auch schon Donnerstags zur Campingplatzeröffnung und der Pre-Party an. Und traditionsgemäß war auch die Ausschilderung des Festivals wieder absolut chaotisch und auch im dritten Jahr in Folge musste man sich erst mehrfach verfahren, bevor man endlich sein Zelt aufschlagen konnte. Aber dieses kleine Ärgernis hat man inzwischen eingeplant und umso größer ist dann die Freude, wenn es endlich losgehen kann.

Mit einer lehrreichen Messe bei den Freunden von Audio88 & Yassin und einem kleinen Abstecher zur Motorbooty Party liesen wir es am Donnerstag zunächst eher gemäßigt angehen, um für die kommenden Aufgaben fit und ausgeruht zu sein. In unserem Alter der perfekte Festivalstart.

Der Freitag startete nämlich direkt mit Red City Radio, bei denen sich zwar nur wenig Publikum einfand, die Stimmung den Tag aber perfekt einläutete. Denn mit den Donots und Feine Sahne Fischfilet folgten auf der Hauptbühne zwei deutsche Bands, bei denen live immer Abrissgarantie besteht. Wer jetzt noch nicht komplett im Modus war, dem konnten auch wir nicht mehr helfen. Party hard war angesagt!

Für eine wunderschöne Erholungskur sorgten dann die großartigen London Grammar mit ihrer bezaubernden Frontfrau Hannah Reid (vielleicht hab ich mich ein wenig verliebt). Da eine Kur pro Festivaltag aber absolut ausreichen muss, ging es erstmal wieder zu Pennywise und der kompletten Headliner-Zerstörung von Marteria mit dem üblichen Marsimoto Gastauftritt. Wie schön war das bitte? Green fuckin Hurricane!!!

Samstagmorgen dann natürlich der erste traditionelle Festivalkater. Mit MHD, dem französischen Afro-Trap-Gott, konnte aber schon frühzeitig gekontert werden und spätestens bei den Mädels von SXTN war man schon wieder voll im schweißtreibenden Festivalmodus. Und was MHD angefangen hat, setzten Bonez MC & Raf Camora dann noch einmal in deutscher Sprach fort. Zum „Runterkommen“ gab es dieses Mal eines meiner Festivalhighlights: Das „Comeback“ von Dendemann, den man allerdings nicht bis zum Ende bestaunen konnte, da man noch kurz bei Eskei83 das White Tent abreisen wollte. Und auch wenn ich die Show inzwischen gefühlte 100 Mal gesehen habe, haben mich auch an diesem Abend die Beginner komplett überzeugt. Wenn die Jungs ihre alten Hits raushauen, muss ich einfach ausrasten. Gänsehaut immer und immer wieder.

Genug Highlights für einen Tag könnte man meinen? Von wegen! The Prodigy und anschließend sogar Justice zeigten beeindruckende und vorallem fordernde Liveshows. In dieser Nacht wurde durchgetanzt, gesprungen und gepogt bis Beine und Arme und der komplette Körper einfach nicht mehr wollten. Der Samstag war in diesem Jahr definitiv DER Festivaltag!

Aber Hallo Sonntag. Hallo Festivalkater next Level. Dieses Mal musste man sogar noch früher am Start sein, um um 12 Uhr den guten BRKN nicht zu verpassen. Seit Jahren sage ich, der Junge wird noch groß und das wird er. Und wenn man so früh eh schon unterwegs ist, hört man auch auf die Empfehlung einer Freundin und schaut sich Touché Armore an, die sich zu dieser frühen Uhrzeit direkt in mein Herz spielten und für mich die Entdeckung des Festivals waren.

Mit Chefket und Samy Deluxe gab es dann so ganz nebenbei noch zwei der besten Live-Mcs des Landes zum Sonntagnachmittag. Hier übrigens ein weiterer Gänsehautmoment, als Samy den Dynastie Deluxe Klassiker „Pures Gift“ rausholte. So verrückt und geil die Stimmung beim anschließenden RIN Gig dann auch war, was Rappen angeht, kann sich der junge Mann von seinen beiden Vorrednern noch ungefähr 30 Scheiben abschneiden. No hate!

Warum bei Arcade Fire, dem Headlines auf der zweiten Bühne, so wenig los war, kann ich allerdings bis heute nicht erklären. Für mich eine der drei besten Shows des Festivals – ganz großes Kino mit soooo vielen talentierten Musikern auf nur einer Bühne! Ein erschöpftes aber glückliches Festivalende fanden wir dann gegen Mitternacht bei den gewohnt souveränen Arctic Monkeys. Gut, aber in unserem Zustand einfach zu glatt um nochmal durchzudrehen. Also ab ins Zelt, kurz dem dieses Jahr so gnädigen Wettergott danken und bis zum nächsten Jahr!

Hurricane Festival + Dr.Lima = <3

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