DMDH: Bakery, die Berliner Psy-Trip-Blues-Hopper kiffen gerne

Letztes Jahr waren sie noch der Support von Crystal Fighters, dieses Jahr gehen sie auf eigene Mini-Tour durch Deutschland. Bakery ist eine Band, die sich erst in jüngster Zeit in Berlin gefunden und gegründet hat. Was es mit ihrem Namen auf sich hat? „Baked“ bedeutet auf Englisch so viel wie bekifft und passt deshalb so gut, weil auch die Drei gerne ab und zu eine Tüte rauchen. Außerdem könnten sie sich vorstellen in ferner Zukunft eine eigene Bäckerei zu eröffnen. In Friedrichshain versteht sich.

Bei einer Band mit solch einer Begründung für ihren Namen, liegt es wohl fast nahe, dass ihre Musik psychedelische Anklänge hat. Hinzu kommt noch etwas Indie, Elektro und Blues und fertig ist ein Soundgemisch, zu dem es sich zwischen den langsameren Phasen immer wieder erstaunlich gut mitwippen lässt. Bakery wollen sich eben in keine Schublade stecken lassen. Wollen sich nicht über den berühmten Vater des einen oder die amerikanische Kindheit des anderen definieren.

Sie wollen Musik machen, touren, einfach nur spielen. Ihr Debütkonzert gaben sie 2015 übrigens auf dem Berlin Festival und spielten nur ein Jahr später vor 3.000 Menschen auf der Fusion, wo ihr zweistündiger Gig zu einer elektronischen Jamsession ausuferte.

Dieser Band steht Großes bevor. Wer sie jetzt noch im kleinen feinen Rahmen sehen möchte, bevor sie bald richtig durchstarten, dem seien die folgenden Dates der „Bake All Day“ Tour empfohlen:

1.2. Nürnberg – Club Stereo
2.2. München – Milla Club
4.2. Berlin – Kantine am Berghain
5.2. Hamburg – Golem
8.2. Köln – Veedel Club
9.2. Dortmund – FZW

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