Das Musst Du Hören: Al’Tarba – Pain Killers

Trip Hop – im Schnitt sind 80bpm ausreichend, um einem Herzklopfen, Gedankensausen & ein absolut watteweiches Musikerlebnis zu bescheren. Mit Al’Tarba feiere ich einen solchen neuen Künstler aus der französischen „Underground“-Szene. Mich hat sein Sound direkt an Wax Tailor erinnert – hiphoplastige Beats, Gesang & Rap, Gespräche & Wortfetzen durch nostaligsch alte Mikrofone gesäuselt, & dabei Klänge, die man nicht erwartet. Mal jazzig, mal psychedelisch, mal wie aus einer Comicwunderwelt. Aber wenn es das nur wäre! Der Einsatz von Violinen, Klaviermelodien, Trompeten, und vielen anderen klassischen Instrumenten macht es für mich wiedermal zu einem wunderbaren Ohrenschmaus.

Viele weitere Meisterstücke findet ihr bei Soundcloud oder YouTube.

Das Musst Du Hören: Gerard feat. Ok Kid – Atme die Stadt (Lambert Remix)

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Sollte ich mein momentanes Lieblingsalbum nennen, wäre es ganz klar B L A U S I C H T von Gerard. Da gibt es einfach kein Besseres. Bevor ich hier weiter abschweife, kommen wir mal zu den Hard Facts: Anlässlich des ‚Atme die Stadt Remix Contest‘ des österreichischen Radiosenders Fm4, wählte Gerard gemeinsam mit seinem grandiosen Produzenten Nvie Motho aus 80 Einsendung 3 Favs aus. Der glückliche Gewinner: der 18 Jahre junge Instrumentalist und Produzent  LAMBERT.

Dieser Remix der Gerard-Ok Kid Collab ist echt Outstanding. Das Piano verbunden mit den sanften Beats und den am Ende einsetzenden Drums, baaaah Gänsehaut! Hier wurde echt ein Magic Moment geschaffen und dafür hat Lambert echt ein dickes DMDH verdient!


DMDH: DARKSIDE – Paper Trails (Resident Advisor Sessions)

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DARKSIDE. So nennt sich die elektronisch-experimentelle Kollaboration bestehend aus Nicolas Jaar und Multiinstrumentalist Dave Harrington. Ihr Debüt-Album Psychic erschien am 4. Oktober und ich möchte euch heute eine Livepräsentation ihres Songs Paper Trails ans Herz legen. mehr!

Music Made in Germany – DUERER

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Zwei kreative Köpfe haben es sich zur Aufgabe gemacht, die deutsche Musikszene aufzumischen. Noch sind duerer relativ unbekannt, das sollte sich aber in naher Zukunft ändern. Den diesjährigen Thüringengrammy haben sie sich bereits eingeheimst und das, obwohl die Band erst seit Sommer 2013 in der jetzigen Besetzung von 6 Leuten besteht – denn angefangen hat alles mit gerade mal zwei Jungs, die in Eigenregie Songs aufnahmen und via Facebook verbreiteten. Nach dem Erfolg des Grammygewinns werkeln sie nun  an einer EP, die in den nächsten Monaten erscheinen soll.

Die Musik die duerer machen, beschreibt Songwriter Daniel Matz als ‚zeitlos‘ – Indie auf deutsch mit straighten Gitarren und eingängigen Melodien. Die Texte, geschrieben von Sänger Danny Müller-Sixer kommen mit klarer Stimme gesungen daher und behandeln alltägliche Probleme und Sorgen. Sie sind aus dem Leben gegriffen – euphorisch lebensbejahend bis melancholisch.

Wir sind gespannt was man in Zukunft von duerer noch so alles hört – ihr solltet euch die Jungs auf jeden Fall anhören! Der Track ‚Was gestern war‘ ist eine der ersten Singleauskopplungen und hat wie ich finde, absolutes Ohrwurmpotenzial – eine feine Sache!


DMDH: Arthur Beatrice – ‚Grand Union‘

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Da geht mir doch glatt mein kleines Musikherzchen auf, bei solchen Klängen – Arthur Beatrice sind der Geheimtipp aus London und beglücken uns mit ihrer Single ‚Grand Union‘ als Vorgeschmack auf ihr Debütalbum. Die Band war diesen Sommer bereits beim Dockville, dem Maifeld Derby Festival oder zusammen mit Chvrches im Berghain zu bewundern und werden von einigen Musikkritikern jetzt schon als die neuen The XX gefeiert. Jedoch finde ich, erinnern sie mich eher ein bisschen an The National, kann aber auch am Aussehen des Sängers liegen. Dass man Arthur Beatrice so schlecht mit irgendwelchen anderen Musikern vergleichen kann, freut die Band natürlich. Schlagzeuger Elliot Barnes nimmt die Hilflosigkeit der Experten als Kompliment: „Wenn so viele Vergleiche auftauchen, ist das der Beweis, dass wir etwas eigenes geschaffen haben – und genau das wollten wir doch“, sagt er lachend.

Und genau dieses „Eigene“ muss man einfach hören, denn wie heisst es so schön in der Hookline von ‚Grand Union‘: „It’s so devastating when you feel you’re not in love“ – und man wird bei diesen Song definitiv „in love“ fallen.

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