Das Musst Du Hören: Radikal Guru – Dread Commandments

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Und es geht straight weiter in unserer neuen Kategorie DMDH – Das Musst Du Hören. Unser heutiges Exemplar: Eine Dub-Perle aus Polen! Geht nicht? Geht doch. Und wie das ganze klingen soll, zeigt euch Radikal Guru eindrucksvoll. Ich habe selten ein Lied gehört, das mich vom ersten Mal Hören an derart gefesselt hat. Minimalistischer Einsatz von Lyrics, eine treibende Dub-Bassline und Bläser, die man nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Auch, oder gerade weil diese Art von Musik nicht zum Mainstream gehört  – wer würde das heute auch schon zugeben – ist es mir ein besonderes Anliegen, einen meiner absoluten Favorites mit euch zu teilen.

Als ich diesen Track zum ersten Mal hören durfte, saß ich gerade in der verrauchten Studentenbude eines Kumpans und grinste über beide Ohren – und auf einmal rollt dieses Brett an. Die komplette Heimfahrt bestand aus dem Genuss dieses Tracks im Loop und bis heute gibt es wenige Tracks, die ich derart feiere. Freut euch deshalb auf Radikal GuruDread Commandments, denn das müsst ihr hören.

Das Musst Du Hören: In Golden Tears – Urban Emotions

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Ich glaube jeder hat ihn, diesen einen Song, der sich einfach immer wieder in die Playlists schleicht und auch nach tausend mal Repeat drücken an Schönheit nicht verliert. Sozusagen ein musikalisches Anhängsel, welches dich immer wieder begleitet.
Einer meiner absoluten All-Time-Favs ist ‚Urban Emotions‘ von der Hamburger Band In Golden Tears.

Als ich den Track zum ersten Mal gehört habe, war das echt so ein berühmt berüchtigter AHA-Moment mit Gänsehaut und Tränchen in den Augen. Dieser Zauber geht ganze sechs Minuten lang und bräuchte, wenn es nach mir ginge, auch niemals enden. Das geile an diesem Song? Storytelling in ganz großen Tönen! Wie so ein Bühnenstück in Musik verpackt, das sich nach und nach steigert und an Spannung aufbaut. Als passionierter Lyricfreak muss ich auch sagen: baaaaaaaaaaah geil? Jedes Wort treffend. So voll in die Fresse…nur ohne böse Verletzungen. Wisst ihr was ich meine? Nö? Naja, ok. Auch egal.

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Ihr Debüt haben die Jung süber Humming Records / Rough Trade selbst veröffentlicht.
Leider hat man nach ihrer zweiten Veröffentlichung ‚Underneath the Balance‘ jetzt schon länger nichts mehr gelesen und gehört. Unglaublich schade! Liebe In Golden Tears, macht mal wieder was. Es war (IST) doch so schön mit euch im Ohr!

In Golden Tears – Urban Emotions from Humming Records on Vimeo.

Das Musst Du Hören: Markus Toepfer – After Laughter

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Dem aufmerksamen Leser ist natürlich direkt das achsohippe Logo in diesem Post aufgefallen und sein aufmerksames Leserhirn hat die vier kryptisch angeordneten Buchstaben sicherlich schon längst entschlüsselt. Doch allen, die zum ersten Mal mehr als die Überschrift lesen, sei gesagt: Herzlich Willkommen in unsere neuen Kategorie! Yay! DMDH – das steht für „Das musst du hören“, eine Kategorie für umwerfende Lieder von Bands, die keine Sau kennt, geheime Untergrund-Perlen und untergegangene Klassiker. Also eben alles, was man Freunden mit einem inbrünstigen „Das musst du hören!“ empfehlen würde. Im Laufe der Zeit soll so ein buntes Sammelsurium einfach auf ihre Art und Weise großartiger Tracks abseits jeglicher Genregrenzen entstehen, das man wieder und wieder hören will.

Und da meine herausstechendste Eigenschaft ohnehin die absolute Überzeugung von meinem Musikgeschmack als einzig wahrem Glauben ist, werde ich als Startschuss für diese neue Kategorie gleich diese Plattform nutzen, um gute Musik unters Volk zu bringen. Muahaha. „Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, …“, ihr kennt das ja.

Wenn ich beim Musikstöbern auf einen Remix eines ohnehin genialen Liedes stoße, werde ich als Fan von jeglichem gesampleten Stuff immer gleich hellhörig: Denn der nächste Klick kann einem im schlimmsten Fall eine akustische Vergewaltigung antun oder, wenn alles glatt läuft, euch und euer Musikdenken komplett aus den Socken hauen. So geschehen bei meinem ersten Kandidaten für die Kategorie „Das musst du hören“. Viele kennen „After Laughter“ von Wendy Rene aus dem Film „Lucky Number Slevin“, doch da krasse Bretter wie „Tearz“ vom Wu-Tang Clan oder „My Sound“ von Skarra Mucci diesen Track sampleten, zählt er schon seit Langem zu meinen absoluten Lieblingstracks. Und dieser Markus Toepfer hat es nun also geschafft, dem wunderschönen Soul-Track ein House-Gewand überzustreifen und ihn in 3:14 Minuten zu verwandeln, die einem mit jedem Mal Hören kürzer und noch besser vorkommen. Gönn dir, lieber Leser, denn: Das musst du hören.

Und fühlt euch frei und lasst uns Feedback – und wenn euch der Track gefallen hat, und ihr für heute noch eine gute Tat übrig habt – dem lieben Markus Töpfer doch ein Like da.

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