Das Musst Du Hören: Soirée – Bavarian Summer (Mix)

Ach, sowas mag ich ja, glückliche Zufälle. Man stolpert so durchs Leben, denkt sich nichts Böses und ZACK! kommt einem in den Sinn, dass zwei bestimmte Dinge aus irgendeinem Grund akut wie die Faust aufs Auge passen. Wie Pech und Schwefel, Dick und Doof, Halloween und Halloween 2. „Wieso das weitschweifige Gelaber? Komm zum Punkt! Wir wollen was über gute Musik lesen!“ Jaja, schon ok, beruhigt euch. Baba Kils ist ja schon da.

Denn bei diesem Beispiel aus unserer wunderschönen Kategorie „DMDH – Das Musst Du Hören“ trifft es nun einmal zu, dass ich etwas Werbung in sozusagen eigener Sache machen kann und darüber hinaus die vorgestellte Musik auch noch wirklich wirklich gut ist. Wieso in eigener Sache?

Nunja, es sieht folgendermaßen aus: Soirée, ein junges DJ-Duo aus dem schönen Bayern, machte sich auf, die Dancefloors des Freistaats zu erobern und das Feiervolk mit guter Musik in den blau-weißen Himmel zu schießen. Und damit das für die beiden äußerst sympathischen jungen Herren noch etwas schneller gelingt, wird euer aller Lieblingsblog, Dressed Like Machines, bald ein besonderes Schmankerl für alle Freunde des Deep und Tech House im Programm haben, man darf also gespannt sein. Doch alles zu seiner Zeit.

Denn, wer nicht in den Genuss kam, den (bayerischen) Sommer 2013 mit einem passenden Soundtrack zu erleben, dem sei gesagt: Verzaget nicht! Nächstes Jahr kommt wieder ein Sommer und der wird mindestens genauso gut wie der diesjährige, wenn ihr die passende Musik habt! Und dafür haben die beiden Regensburger bzw. Deggendorfer mit ihrem Mix „Bavarian Summer“ vom Frühjahr 2013 optimal vorgesorgt. Herausgekommen ist ein stimmiger Mix exquisiter und obendrein noch vieler unbekannter House-Tracks, die einem die unerträgliche Leichtigkeit des Seins ein bisschen weniger hart vorkommen lassen. Gönnt euch Soirée, denn das müsst ihr hören.

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Das Musst Du Hören: Al’Tarba – Pain Killers

Trip Hop – im Schnitt sind 80bpm ausreichend, um einem Herzklopfen, Gedankensausen & ein absolut watteweiches Musikerlebnis zu bescheren. Mit Al’Tarba feiere ich einen solchen neuen Künstler aus der französischen „Underground“-Szene. Mich hat sein Sound direkt an Wax Tailor erinnert – hiphoplastige Beats, Gesang & Rap, Gespräche & Wortfetzen durch nostaligsch alte Mikrofone gesäuselt, & dabei Klänge, die man nicht erwartet. Mal jazzig, mal psychedelisch, mal wie aus einer Comicwunderwelt. Aber wenn es das nur wäre! Der Einsatz von Violinen, Klaviermelodien, Trompeten, und vielen anderen klassischen Instrumenten macht es für mich wiedermal zu einem wunderbaren Ohrenschmaus.

Viele weitere Meisterstücke findet ihr bei Soundcloud oder YouTube.

Das Musst Du Hören: Gerard feat. Ok Kid – Atme die Stadt (Lambert Remix)

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Sollte ich mein momentanes Lieblingsalbum nennen, wäre es ganz klar B L A U S I C H T von Gerard. Da gibt es einfach kein Besseres. Bevor ich hier weiter abschweife, kommen wir mal zu den Hard Facts: Anlässlich des ‚Atme die Stadt Remix Contest‘ des österreichischen Radiosenders Fm4, wählte Gerard gemeinsam mit seinem grandiosen Produzenten Nvie Motho aus 80 Einsendung 3 Favs aus. Der glückliche Gewinner: der 18 Jahre junge Instrumentalist und Produzent  LAMBERT.

Dieser Remix der Gerard-Ok Kid Collab ist echt Outstanding. Das Piano verbunden mit den sanften Beats und den am Ende einsetzenden Drums, baaaah Gänsehaut! Hier wurde echt ein Magic Moment geschaffen und dafür hat Lambert echt ein dickes DMDH verdient!

DMDH: DARKSIDE – Paper Trails (Resident Advisor Sessions)

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DARKSIDE. So nennt sich die elektronisch-experimentelle Kollaboration bestehend aus Nicolas Jaar und Multiinstrumentalist Dave Harrington. Ihr Debüt-Album Psychic erschien am 4. Oktober und ich möchte euch heute eine Livepräsentation ihres Songs Paper Trails ans Herz legen. mehr!


Music Made in Germany – DUERER

duerer

Zwei kreative Köpfe haben es sich zur Aufgabe gemacht, die deutsche Musikszene aufzumischen. Noch sind duerer relativ unbekannt, das sollte sich aber in naher Zukunft ändern. Den diesjährigen Thüringengrammy haben sie sich bereits eingeheimst und das, obwohl die Band erst seit Sommer 2013 in der jetzigen Besetzung von 6 Leuten besteht – denn angefangen hat alles mit gerade mal zwei Jungs, die in Eigenregie Songs aufnahmen und via Facebook verbreiteten. Nach dem Erfolg des Grammygewinns werkeln sie nun  an einer EP, die in den nächsten Monaten erscheinen soll.

Die Musik die duerer machen, beschreibt Songwriter Daniel Matz als ‚zeitlos‘ – Indie auf deutsch mit straighten Gitarren und eingängigen Melodien. Die Texte, geschrieben von Sänger Danny Müller-Sixer kommen mit klarer Stimme gesungen daher und behandeln alltägliche Probleme und Sorgen. Sie sind aus dem Leben gegriffen – euphorisch lebensbejahend bis melancholisch.

Wir sind gespannt was man in Zukunft von duerer noch so alles hört – ihr solltet euch die Jungs auf jeden Fall anhören! Der Track ‚Was gestern war‘ ist eine der ersten Singleauskopplungen und hat wie ich finde, absolutes Ohrwurmpotenzial – eine feine Sache!

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