Action, Entschleunigung und mittendurch die Donau: Eine Reise nach Budapest

02.9.2014
wolfenwax
Interviews, Stage, Travel Machines

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Dieses Gefühl. Aufwachen. Nicht gerade ausgeschlafen, kurze Nacht, aber trotzdem voller Vorfreude auf den Tag.

Dieser Tag war der 12. August dieses Jahres. Um 8:35 sollte der Flug aus Berlin Richtung Budapest den Auftakt für 9 Tage Urlaub in Ungarns Hauptstadt darstellen. Dementsprechend früh, zumindest für Studenten während der Semesterferien, musste man aus den Federn. Irgendwann war es dann aber soweit: Jeder hatte eingecheckt und die Sicherheitskontrollen hinter sich gelassen. Wir mussten nur noch an Bord gehen und der Urlaub konnte beginnen. Ach halt, noch schnell auf ein Bier vor’m Abflug anstoßen.

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Gelandet und Koffer geschnappt. Ab zum Appartement. Dabei aber nicht von Taxifahrern über’s Ohr hauen lassen. Öffentliche Verkehrsmittel. Oh, kein Euro. Wie war das nochmal mit dem Wechselkurs?

Kaum sind wir angekommen, schon werden die ersten Fahrräder gemietet und quer durch die Stadt geradelt. Vor allem entlang des schönen Donauufers tritt es sich wie von alleine in die Pedalen. Am nächsten Tag kraxeln wir auf einen wunderschönen Aussichtspunkt, die Zitadelle Budapests. Das alles natürlich auf unseren Drahteseln. Der Schweiß fließt wie ein Wasserfall, aber die Aussicht auf die beiden Stadtteile Buda und Pest entlohnt für alle Mühen.

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Die Nacht ruft. Club. Trinken, tanzen, feiern. Erschöpft. Auf dem Nachhauseweg: Döner, Plausch mit Brasilianern und Briten. Schlafen. Ausschlafen.

Auch wenn schon einige Stunden des Tages vergangen sind, wird erstmal ein ordentliches Frühstück hergerichtet. Dazu werden frische Brötchen aus dem Supermarkt um die Ecke geholt, die umgerechnet 3 Cent pro Stück kosten. Wie so vieles hier in Budapest hat es trotz des billigen Preises super geschmeckt, sodass wir danach gut gestärkt in die Stadt zum Sightseeing per ‚Free Walking Tour‚ gehen können. Und auch wenn es laut des Namens eine kostenlose Tour sein soll, werden am Ende dann Trinkgelder eingesammelt, die jedoch jeder nach eigenem Ermessen wählen konnte. Hat sich jedenfalls sehr gelohnt. Vor allem das dortige Parlament inklusive Vorplatz und die alten Straßenbahnen haben einen unglaublich fesselnden Anblick.

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Wieder feiern. Beim tanzen: Sehne angerissen. Ab ins Krankenhaus. 7 Stunden warten. Mulmiges Gefühl, aber trotzdem gute Laune.

Blöd gelaufen gestern, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Aber egal, so einfach lassen wir uns die Laune nicht verderben und besorgen trotz des Wochenendes Krücken, eine kleine Herausforderung. Am nächsten Abend gehen wir diesmal nicht feiern, sondern grübeln an einem sogenannten ‚Exit Game‚ rum. Innerhalb von 60 Minuten gilt es in einem Raum jede Menge Rätsel zu lösen. Ziel ist es, raus zu kommen. Auch wenn es am Ende nicht ganz gereicht hat, knobeln wir am darauffolgenden Tag in einem anderen Raum erneut. Diesmal sogar mit vollem Erfolg.

Zeit, wieder zurück zu fliegen. Alle kränkeln. Trotzdem wunderbare Zeit. In Berlin von sonderbaren Typen angequatscht werden. So ist Berlin. Danke Budapest.

 

[Disclaimer: René war diesen Sommer mit 11 wunderbaren Freunden im Urlaub in Budapest. Inspiriert von der Stadt versucht er seine lyrischen Ergüsse niederzuschreiben.]

Dressed Like Machines Exploring Algarve (Video)

26.8.2014
wolfenwax
Allgemein, Fotografie, Stage, Travel Machines

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Vor genau einem Jahr zog es mich und eine kleine Gruppe an blutigen Surf Anfängern an die beliebte Algarve Küste im Südwesten Portugals. In das Luz Surfvillage in Praia da Luz. Zwei Wochen Muskelkater in Regionen die ich hier nicht weiter erläutern möchte, besten Fisch vom Grill und unglaublich coole Gastgeber. Ein Traum von Urlaub. Wir wären doof, wenn wir das nicht wiederholen würden.

Doch ich möchte euch hier jetzt nicht mein privates Reisetagebuch präsentieren. Deswegen kommen wir nun zur Sache. Ende Mai überraschte mich nämlich eine Mail im Postfach mit der Frage, ob ich denn nicht Lust und Zeit hätte mit einigen Bloggern einen Trip an die Algarve zu machen. Ihr könnt euch vorstellen wie schnell mein Koffer gepackt war ;-) Hier weiterlesen!

Mit Tom Thaler & Basil unterwegs zum Sziget-Festival – Ein Reiseblog // Tag 5

18.8.2014
Willy
Interviews, Stage

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Tag 5: And offdrive!

Wehmütig verlassen wir heute unser Domizil in Budapest. Es war so unfassbar schön hier. Vollgas auf dem Sziget gegeben. Nachts durch die Straßen gezogen. Das beste Essen der Welt gegessen. Das schlechteste all you can eat der Welt gegessen. Klotüren kann man nicht abschließen. Komplett zerstört in der Wohnung geblieben. Walter hat auch mal einen Tag gar nichts mehr gesagt. Einfach keine Energie mehr. Abends doch wieder Energie. So viel gelacht. Neue Freunde gefunden. Briefkästen gesucht. Gibts nicht. Dem Taxifahrer gesagt, er solle bitte sein Strandpferd grüßen. „Ok, bye bye.“ Pläne geschmiedet. Pläne verworfen. Wie mach mers? :) Es will auf jeden Fall keiner nach Hause. Aber wir müssen. Budapest wird in allerbester Erinnerung bleiben! 

Liegt nicht Prag auf der Route nach Hause? Ajooo, da schauen wir noch schnell vorbei. Heftigste Stadt der Welt auch vielleicht?! Alles sieht so krass aus. Nach Fleisch mit Knödeln gehts ein letztes Mal zurück in den geliebten Rettungshunde-Bus. Ab nach Mannheim!

Allervielsten Dank für diesen heftigen Trip! 

Elisa, Patricia, Willy, Walter und Jim – Das war ganz ganz groß! 

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Und hier das Video zum Tag, wie immer gefilmt von den wunderbaren Jim und Walter:

[Disclaimer: Willy ist gemeinsam mit Tom Thaler & Basil für die nächsten Tage auf Reisen, bleibt also dran, könnte witzig werden.]

Zünftig raven: Gewinnt mit Jägermeister 1x 2 Tickets zum SMS.X8!

31.7.2014
wolfenwax
Gewinnspiel, Music, Stage

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Achja, Jahr für Jahr dasselbe – das Sonne Mond Sterne ist mal wieder ausverkauft. Doch Trübsal blasen ist nicht! Wenn auch ihr dieses Jahr mal wieder zu verpeilt, zu vergesslich oder zu broke wart, habt ihr jetzt noch die Möglichkeit, die Sause an der Bleilochtalsperre mitzuerleben!

Denn auch dieses Jahr lädt der Jägermeister-Gasthof „Zum röhrenden Hirschen“ zum zünftigen Raven in uriger Atmosphäre auf dem SMS. Bis in die frühen Morgenstunden werdet ihr hier von feinsten elektronischen Künstlern beschallt und wenn ein Rave in rustikaler Gasthofidylle nicht der Oberhammer ist, weiß ich auch nicht mehr. Und – jeder ist willkommen! Wenn ihr das Röhren des Hirsches auf dem Festivalgelände hört, dann auf, auf zum Stammtisch.

Und natürlich wartet auch das Festival mit einem exzellenten Line-Up auf, das mit herausragenden Künstlern wie Solomun, Fatboy Slim, Mr. Oizo, Dominik Eulberg, Modestep, Marek Hemmann, Andhim, Deadmau5 und vielen weiteren für jeden Geschmack optimale Unterhaltung verspricht.

Gewinnspiel

Dressed Like Machines schickt dich und eine Begleitung in freundlicher Kooperation mit Jägermeister auf das SMS.X8 und in den wohl tightesten Gasthof des kollektiven Abzappelns. Alles, was ihr dafür tun müsst, ist hier oder unter dem korrespondierenden Facebook-Post zu kommentieren, auf welchen Act beim SMS.X8 ihr euch am meisten freut und schon seid ihr im Topf! Teilnehmen dürft ihr ab 18. Viel Glück!

Der Gewinner wird natürlich via random.org gezogen, jeder hat die gleiche Chance. Und außerdem gilt wie immer: Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen und eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Teilnahme ab 18!! Jahren. Genießt euren Alkohol aber übertreibt es nicht.
Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung von Jägermeister.

Carnival Of Genres: Gebt euch die Jungs von MODE DAVUCK!

17.7.2014
wolfenwax
Music, Stage

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Ich hatte am vergangenen Wochenende das große Vergnügen, für Dressed Like Machines das Feel Festival in Kiekebusch, knapp 20 Minuten vor Berlin, auszuchecken und ich muss sagen: WOW! Nicht nur, dass das Feel in seiner familiären Atmosphäre meiner Vorstellung von einer angenehmen Festivalerfahrung exakt entsprach, sondern auch dass Deko, Organisation, Location und natürlich nicht zuletzt die Künstler das Festival zu einem unfassbar tollen Ereignis gemacht haben.

Doch bevor ich meinen endgültigen Recap zum Festival hier poste, muss ich euch dringendst einen Act ans Herz legen: MODE DAVUCK. Die Jungs aus Berlin sagten mir vorher absolut nichts, doch was sie am frühen Samstagmorgen im Iglu ablieferten, ging auf keine Kuhhaut mehr (wie ne defekte Melkmaschine). Wie man um halb sieben so ein dermaßiges Fest abfeiern kann, versteh ich bis jetzt noch nicht. Auch wenn ich sonst kein allzu großer Freund von EDM (schrecklicher Begriff) bin, so hat uns doch der Auftritt von MODE DAVUCK komplett aus den Socken gehauen: Laut, kraftvoll, ekstatisch und einfach nur nach vorne. Vor einer aufgepeitschten, geschätzt 80 Mann starken Crowd (glaubt mir das mal lieber nicht, es war wirklich spät) sorgten zwei DJs und ein Live-MC für ausgelassene Feierstimmung und Tanzen, bis die Beine aufgaben. Kurzum – einen der krassesten Live-Auftritte, die ich jemals erlebt habe, verdanke ich MODE DAVUCK und ihrem mit „Carnival Of Genres“ perfekt umschriebenen Musikmix. Klickt drauf, genießt es und, wenn möglich, zieht euch die Jungs live rein!

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